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Mein magischer Moment

Am 12.Juni 2018: “Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum, ich träumt in seinem Schatten so manchen schönen Traum”.  Ich auch! Und hab‘s nicht einmal gemerkt. Bis heute. Wie bei vielen Menschen in Berlin, steht auch vor meinem Fenster eine Linde. Sie ist so ein bisschen der Baum von Berlin. 35 Prozent der Straßenbäume sind Linden. 155.000 insgesamt. Was das mit meinem magischen Moment zu tun hat? Nix. Ich dachte, ich erzähl das hier mal. Hahaha, nein! Seit ich wieder aus Ibiza zurück bin, kommt mir die Stadt als Lebensraum für uns Menschen sehr unnatürlich vor. Wir sollten so nicht leben, zwischen Beton, Glas und Stahl. Es tut uns nicht gut. Wir brauchen die Nähe zur Natur, zu den Elementen, den Wind um die Ohren, die Sonnenstrahlen, die Bäume und Sträucher. Wir sollten den Fuchs beim Stromern beobachten können, die Käfer, die Schmetterlinge und Bienen und den Duft der Erde einatmen, statt die Abgase und den Rauch von Zigaretten.

Die wachsende Sehnsucht nach Natur, hat mir gezeigt, wie nah ich ihr bereits bin. Zumindest ein bisschen Grün ist direkt vor meiner Nase: Diese wunderschöne Linde. Seit 13 Jahren leben wir hier so miteinander, doch erst seit einigen Tagen haben wir angefangen miteinander zu kommunizieren. Heute habe ich endlich auch verstanden, was sie mir sagen will und wozu sie mir dienen kann. Und Dir auch.

Im Herbst wird es einen Online Kongress zu meinem Buch „Werde die Frau deines Lebens“ geben. Das heißt, eine Woche lang gratis gebündeltes Expertinnenwissen. Dafür spreche ich gerade mit ganz vielen spannenden Frauen, über die verschiedensten Lebensthemen, auf denen sie Expertinnen sind. Heute mit Isabel Arès, Wissenschaftlerin, Buchautorin und Heilpraktikerin. Und so ganz nebenbei, erwähnt sie: „Ja, ja, die Linde ist als Baum der Liebe bekannt. Ein Frauenbaum. Ein heiliger Baum. Viele Sagen, Geschichten und Lieder berichten von ihrer Kraft. Die Blätter sind Herzförmig, ihr süßer Duft und die Früchte, die in Spiralen zu Boden fallen – alles sehr weiblich.“

Bei den Germanen war die Linde der Göttin Freyja, der Göttin der Schönheit und der Liebe, geweiht, bei den Slawen der Göttin Lada, die Griechen ordneten sie der Aphrodite zu. Nach der Christianisierung sprach man sie Maria zu. Unter ihr wurde Gericht abgehalten, in ihrer Krone mitunter ein Tanzboden aufgebaut – die Gerichtslinde, Dorflinde oder Tanzlinde.

Und wozu kann sie Dir dienen? Die Lindenblüten sind durch ihre schweißtreibende Wirkung in der Lage, Fieber zu senken und so eine Erkältung auszutreiben. Die Schleimstoffe lindern den Hustenreiz und beruhigen die Schleimhäute bei einer Entzündung im Rachen. Die krampflösende Wirkung kann auch Hexenschuss, Rheuma oder Gichtanfälle lindern. Bei Unruhezuständen wirkt ein Tee beruhigend und ausgleichend. Zarte Blätter kannst Du in Salate oder Smoothies geben oder als Pesto verarbeiten. Sie enthalten Flavonoide (unterstützen die körpereigene Abwehr), Gerbstoffe (vernetzen Proteine im Körper und wirken Entzündungshemmend) und ätherische Öle.

Dieses Wunder der Natur(apotheke) steht also einfach so vor meinem Fenster. Und ich dachte es wäre „nur“ ein Baum. Ganz schön Magisch! Und herrlich viel neues Wissen für heute.

Geschenkt von einer Frau, die ich  durch mein Buch kennengelernt habe, was wiederum mein magischer Moment vom 11.Juni 2018 war: Gestern Abend dachte ich noch, ich hätte keinen magischen Moment gehabt. Viele schöne Momente, aber wirklich magisch? Gestern habe ich aber auch mit den ersten Interviews für den Online Kongress angefangen und bin sehr glücklich eingeschlafen. Erst heute habe ich verstanden wieviel  Liebe mir mein Buch zurück gibt. Also wisse, hier ist der Beweis: Was immer Du gibst – Wissen, Kraft, Liebe, Mitgefühl, Humor,… – es kommt zu Dir zurück. Und wahrscheinlich verdoppelt und verdreifacht.

Verteile gern großzügig, was Du mehr in Deinem Leben haben möchtest.

#youcanbemagicaltoo

#magischmagich

Alles Liebe, Tina

 

Mein magischer Moment

Am 10.07.2018: Wer mich kennt weiß, dass ich an Zeichen Glaube, an Fügung, dass wir dem Schicksal in den Rachen greifen können, gleichzeitig uns aber auch ganz entspannt zurücklehnen und das Leben für uns wirken lassen könnten. Beides sehr spannende Wege. Welcher der Richtige ist? I don’t know, yet.

Was ich aber mit Sicherheit weiß ist: Wir dürfen viel mutiger sein. Das Leben noch radikaler umarmen, denn: Wir wussten lange vor unserer Geburt, was wir hier erleben und lernen wollen und wir gehen diesen Weg jetzt nicht allein. Jederzeit stehen uns Energien bei, lenken und beschützen uns.

Heute hatte ich das kurz vergessen, weil wir uns gerade sehr mit dem Schulwechsel meines Sohnes beschäftigen. Er soll im August von der 6. in die 7.Klasse wechseln und wurde leider von unserer Wunschschule abgelehnt. Das Amt hat uns als Ersatz eine andere Schule zugewiesen, doch die wollen wir nicht. Nun soll ein Anwalt helfen, aber das gestaltet sich gerade etwas kompliziert. (Falls jemand das liest und helfen kann: Sag gern wie!)

In diese Gedanken versunken, bin ich die Straße entlanggelaufen, schau in ein Schaufenster und sehe diesen Fahrradschoner. Und da war er, mein magischer Moment: „Never give up!“, war die heutige Botschaft für mich.

Heißt das weiterkämpfen? Oder heißt das, auf das Leben vertrauen?

Never give up – what?

Hahaha, manchmal könnten die Zeichen ruhig mit Beipackzettel und kurzem Erklärtext versendet werden. Aber es hat gut getan. Trotzdem. Denn ich bin wieder aufgewacht aus meinem Gegrübel und habe mich wieder er-inn-ert. Das Leben ist schön! Niemand hat ein Interesse uns zu quälen. Alles Teil des Learnings. Ich akzeptiere. Alles darf sein. …und werde nicht aufgeben an das Leben zu glauben und auch Euch für Eure Wunder und magischen Momente in Eurem Leben zu begeistern.

Was war es heute bei Dir?

Berichte! Zeige Dich! Und lass uns gemeinsam auch anderen Menschen etwas Magie ins Leben streuen.

#magischmagich

#youcanbemagicaltoo

Alles Liebe, Tina

Sei realistisch und erwarte Wunder

Wir sehnen uns nach Magie und dem Zauber des Lebens, finden das in Büchern und Filmen, gehen gern mit den Protagonisten auf wundervolle Reisen, um dann unsanft im eigenen Leben zwischen Wäschebergen, Zugverspätung, doofen Dates und Meetinggeblubber aufzuwachen. Aber schauen wir wirklich genau hin? Sehen wir, was uns das Leben täglich schenkt? Was uns zufällt? Was sich charmant fügt? Ich weiß, dass sooo viel für uns möglich ist. Ich weiß, dass Du magisch bist. Dein Körper, die Pflanzen und Tiere, die Steine, die Häuser – alles ist Energie und alles ist miteinander verbunden. Es ist Wunder. Die Welt kann Dein zu Hause sein, die Menschen Deine Familie.

Nur ein ein kleiner Funke Magie und schon wird Dein Leben fröhlich, bunt und zauberhaft.

Darum geht es in meiner Idee, in den nächsten sechs Wochen jeden Tag zu dokumentieren, was Magisches passiert ist. Das soll keine Challenge sein, sondern eine Einladung. Es soll auch nicht zeigen wie magisch ich bin, sondern, wie magisch DU sein kannst, wie magisch jeder und jede Einzelne von uns Menschen ist und das jeden Tag etwas ganz zauberhaftes FÜR UNS geschieht.

Wie funktioniert’s? Du machst ein Foto oder ein Video, schickst es mir an mail@tinaschuetze-berlin.de oder postest es auf Instagram und verlinkst mich, indem Du @tina_schuetze_berlin  hinzufügst. Eine Form hab ich noch nicht so richtig gefunden, aber mich entschlossen die Einträge zunächst zu sammeln. Wir können das ganz leicht auf Instagram „archivieren“, in dem wir den Hashtag #magischmagich oder #youcanbemagicaltoo nutzen und folgen. So erschaffen wir eine kleine feine Sammlung vieler magischer Momente, vieler unterschiedlicher Menschen und inspirieren so vielleicht auch noch andere nach den zauberhaften Momenten in ihrem Leben Ausschau zu halten. Wozu? Damit wir uns wieder erinnern, wie magisch wir sind. Damit wir wieder Möglichkeiten für uns erkennen und das Wunder des Lebens feiern. Weil wir oft kämpfen und hadern, obwohl jeden Tag etwas Schönes auf uns wartet.

Und was waren meine magischen Momente der letzten Tage?

Am 06. Juni 2018: Wollte ich mit meinen Kindern nachmittags zu unserem Haus im Grünen fahren. Den Schlüssel hatte der Papa meiner Kinder (von dem ich getrennt lebe, mir jedoch das Häuschen teile) bei sich „oben auf dem Esstisch“. Wir hatten es eilig, denn zu unserer kleinen grünen Oase kommen wir nur mit einer Fähre. Diese nicht zu verpassen, ist jedes Mal etwas brenzlig und setzt uns alle unter Zeitdruck. Und was soll ich sagen: der Schlüssel lag nicht am verabredeten Ort. Wir hätten noch ewig suchen können, wäre nicht in diesem Moment die neue Partnerin des Vaters meiner Kinder erschienen. Zufällig. Um ihr Fahrrad zu holen. Und sie so: „Nö, der Schlüssel liegt unten, unter dem Tisch, in einem Korb.“ Ja, klar. Hätten wie nie! mals! gefunden! Haben wir aber doch. Und die Fähre auch erwischt. Alles lieft wie geschmiert, weil zur richtigen Zeit, alle Informationen ganz geschmeidig ineinanderflossen. Et violá! Magisch!

Am 07. Juni 2018: War ich mir nicht sicher, ob ich mir mit diesem kleinen „Magie-Projekt“ nicht selbst ein Bein stelle. Jeden Tag etwas Magisches? Echt jetzt? Kann das sein? Ich war kurz skeptisch. Dann dachte ich: Ich weiß doch, dass es so ist. Hey, ich kommuniziere mit Verstorbenen, mit Steinen und Bäumen, der Wind ist mein bester Freund und Geheimnisträger, die Körper sprechen zu mir, die Seelen auch … also wird sich wohl noch so ein bisschen Magie in meinem Tag finden lassen. Das sagt ich ihm dann auch, dem Tag: „Zeige mir wie magisch ich sein kann.“  Keine zehn Minuten später kam meine Tochter angehüpft und trällerte vor sich hin „Du bist so magisch, so magisch, so magisch!“. Tja, genau! Und Du bist es auch!!!

Am 08. Juni 2018: Bin ich etwas wehmütig in den Tag gestartet. Also habe ich mich hingesetzt und meditiert. Mir angeschaut, wo kommt es her? Wo in meinem Körper fühle ich die Wehmut? Wozu dient sie mir? Und nach und nach konnte ich klarer sehen und wusste was zu tun ist. Ein Punkt war zu Schreiben. Ich wollte den Tag nutzen, um zu schreiben. Noch in der Meditation dachte ich „Schreiben ist meine große Liebe.“ Und in dem Moment flossen mir die Tränen. Was einerseits half die Wehmut auszuschwemmen und mir darüber hinaus Klarheit schenkte: Schreiben war mein erste große Liebe. Seit ich denken kann schreibe ich. Selbst als ich noch nicht schreiben konnte, habe ich Buchstaben aus Büchern abgemalt. Doch später in der Schule bekam ich für meine Aufsätze in Ausdruck und Inhalt eine 1, Rechtschreibung/Grammatik immer eine 4 oder 5. Immer. Das war frustrierend und hat mich geprägt. Nicht ohne Grund führten mich meine ersten beruflichen Schritte zum Fernsehen. Hier konnte ich texten, ohne das jemand mein geschriebenes Worte sah. All das wurde mir an diesem Morgen in den wenigen Sekunden tiefer Mediation bewusst. Und ich konnte verstehen und vor allem loslassen, was sich so tief in mir eingeprägt hatte. Ich liebe es zu schreiben! Und doch stand ich mir selbst immer etwas im Weg. Danke liebes Leben! Ich habe verstanden.  Du hoffentlich auch! Lass Dich von niemandem kleinreden. Erforsche neugierig wozu Du hier bist. Finde Deinen eigenen Weg es in die Tat umzusetzen. Ein Mensch ist erst dann wirklich gescheitert, wenn er sich selbst aufgibt. Glaub an Dich. Ganz fest. #youaremagicaltoo

Am 09. Juni 2018: Begann mein magischer Moment bereits am Abend zu vor. Ich telefonierte mit meinem Partner für die „Werde die Frau deines Lebens“-Retreats und wir waren uns wieder einmal einig, dass es Teil unserer Vision ist, einen Ort zu erschaffen, wo andere Menschen offene Herzen und Ohren, liebevolle Gespräche, heilende Hände, bestärkende SOULutions und volle Teller finden. Möge es gelingen! Sascha meinte, es fehle noch an Geld. Daraufhin ich: „Das wird! Easy! Geld ist so leicht ins Leben zu ziehen wie atmen.“ Sicherheitshalber, hab ich dann im Bett trotzdem noch etwas Geld eingeatmet und siehe da: Am Morgen darauf erhielt ich eine unerwartete Einzahlung von VG Wort. Für das Haus reicht es noch nicht, aber das wird. Ich glaube fest daran. Und so war DAS mein magischer Moment für den Tag. Und Deiner?

Hör nicht auf an die Magie des Lebens zu glauben. Übe hinzuschauen und teile Deine Geschichte(n) mit anderen Menschen. So kann es gelingen, Schritt für Schritt eine neue Realität zu erschaffen und den Zauber, die Magie aus den Filmen und Büchern selbst zu erleben.

Sei realitisch und erwarte Wunder!

You are magical, too!

Alles Liebe, Tina

 

6 einfache Möglichkeiten Deinen Körper in „stürmischen“ Zeiten zu stärken

Es ist eine Zeit der Veränderung, oder? Egal wohin ich mich wende, sehe ich Veränderungen. Firmen die Insolvenz anmelden, neu gegründet oder verkauft werden, Beziehungen die auseinandergehen, Ehen die geschlossen werden, Babys die Familien bereichern, Schulen die verlassen werden, Aus- und Weiterbildungen die begonnen werden. Großes Glück, tiefe Trauer, Sehnsüchte, Ängste, Unsicherheit, Hoffnungen …

Das Leben ist Veränderung, so ist es und so soll es sein. Doch zurzeit spüren wir das ganz besonders. Oder ich spüre das sehr … und gehe davon aus, dass es zwei bis drei anderen ähnlich ergeht. Für all jene, an denen die Veränderungen gerade rütteln, die sich davon weder umreisen noch ängstigen lassen und von innen nach außen stabil(er) aufstellen wollen, habe ich folgende Tipps zusammengestellt:

6 Möglichkeiten, wie Du Deinen Körper stärken und damit auch viel Kraft für Dein Leben generieren kannst

1. Ruhe bewahren

In der Ruhe liegt die Kraft. Is so! Egal durch welche Lebensthemen der Wind gerade tobt: Ruhe bewahren! Wie das gelingen kann? Zum Beispiel in dem Du Deinen Atem zählst und so nach und nach ruhiger wirst. Oft halten wir den Atem an, wenn wir erschrecken, uns etwas ängstigt oder stresst. Lass das. Atme. Und zwar auf fünf Zählzeiten ein, dann machst Du eine Zählzeit Pause, atmest auf fünf Zählzeiten wieder aus und machst wieder eine Zählzeit Pause. Atme ein-2-3-4-5, Pause, atme aus-2-3-4-5, Pause.

Sauerstoff ist Lebensenergie. Nimm Dir! Gönn Dir! …und finde Ruhe und Kraft für alles was ist und alles was kommen darf.

2. Sprich mit Deinem Körper

Komischer Weise fragen wir alle möglichen Experten um Rat, was unser Körper brauchen könnte, lassen uns von fremden Menschen Therapien und Tabletten verschreiben und hoffen das dadurch alles wieder gut wird. Manchmal schon, doch meist nur kurz. Oft kommen die Symptome wieder oder verschieben sich im Körper, weil wir nicht wirklich nach der Ursache geforscht haben oder nur auf körperlicher Ebene und die Seele außen vor gelassen haben. Tatsächlich kennst Du Deinen Körper ja am allerbesten. Von Geburt an reist Ihr beiden durch dieses Leben. Was sollen Dir andere über Deinen Körper sagen, was er Dir nicht auch sagen könnte? Er spricht. Die ganze Zeit. Lausche! Und frage ihn bewusst: Was wünschst du dir, lieber Körper?

Oft Ruhe. Meist auch Wasser. Manchmal eine Umarmung, eigentlich immer Aufmerksamkeit. Der Körper tickt ganz einfach. Nimm Dir einen ruhigen Moment, schließe die Augen und wandere von den Zehenspitzen, den Fußsohlen … bis zu den Lachfältchen, der Stirn und dem Scheitel. Was wünschst du dir, lieber Körper? Hier? Jetzt? Heute?

3. Energie ziehen

Diese Übung habe ich aus einem Buch von Luisa Francia („Im Körper zu Hause“) und mag sie wirklich extrem gern: Stell Dir vor, Dein physischer Körper ist von einer Art „Traumkörper“ umgeben. Das ist ein Energiekörper, der immer gesund ist, stark und vital. Aus diesem Traumkörper kannst Du Dir Energie ziehen, die Du Dir für Deinen physischen Körper wünschst. Sinnvoll ist es, das vorher mit ihm zu besprechen und ihn zu fragen was er möchte. Es geht aber auch Mithilfe des Verstandes: Du wünschst Dir mehr Rückgrat? Dann zieh Dir die Energie in die Wirbelsäule. Oder mehr Durchsetzungsvermögen? Dann zieh Dir die Energie in das Gesäß. Mehr Gestaltungskraft? Energie in die Hände. Für mehr Fortschritt, Energie in die Füße und Beine. Und so weiter und so weiter. Probier es aus. Fühl selbst…

4. Beckenboden-Training

Wer stark verwurzelt ist, denn haut so schnell nix um. „Meine“ Frauen wissen das und deshalb trainieren wir auch immer wieder den Beckenboden. Besonders vor Präsentationen, Pitches, Auftritten, wichtigen Meetings, Entscheidungen und allem was selbst die erfolgreichsten Menschen so durchrütteln könnte.

Eine Übung als Start in den Tag: Du liegst auf dem Rücken, die Arme liegen nah am Oberkörper neben Dir mit den Handflächen nach unten. Die Beine sind angewinkelt und die Füße stehen etwa hüftbreit, parallel zueinander fest auf dem Boden. Gern nah am Gesäß. Klemm Dir ein Handtuch, ein Kissen, einen Ball oder eine Plastikflasche zwischen die Knie. Dann komm mit dem Gesäß nach oben, bis Schultern, Becken und Knie eine Linie bilden. Atme ein und mit dem nächsten Ausatmen drückst Du fest die Knie zusammen. Einatmen und den Druck etwas lockern, ausatmen und wieder fest zusammendrücken. Das Kinn darf sich dabei gern verdoppeln und dreifachen, der Po bleibt schön oben und der Atem fließt ganz langsam, tief und kontrolliert. Beginn mit acht Wiederholungen und steigere Dich auf 12, 16, 20.

5. Schwarzkümmelöl

Da schwör ich ja drauf. Seit einigen Jahren nutze ich täglich Schwarzkümmelöl. Anfangs, weil ich einem Krebskranken Freund helfen wollte und nach ergänzenden Heilmethoden und –mitteln recherchierte. Schließlich weil ich selbst ein lustiges Knackknie bekam und mich nach etwas „Schmiere“ sehnte. Das Öl half mir sofort. Die Dosierung ist unterschiedlich, je nach Intention. Ich trinke täglich morgens einen Teelöffel. Geschmack und Konsistenz sind gewöhnungsbedürftig, aber: Alles nur im Kopf. Das geht. Easy. Wenn Du mehr über das Öl und seine Wirkung wissen möchtest, dann kannst Du auch hier noch nachlesen.

6. Berührungen

Wir Menschen brauchen Nähe um zu überleben. Körperliche Nähe, wie Umarmungen, aber auch mentale Nähe, Wertschätzung, Austausch … Dann fließt das Wohlfühlhormon Oxytocin durch unsere Zellen, das Gehirn schüttet Dopamin und Serotonin aus – DIE Glücklichmacher unseres Körpers. Die Sonne geht auf. Innerlich. Das ist sehr heilsam. Für den Körper und für alles, was wir im Leben bewegen wollen. Die Familientherapeutin Virginia Satir hat schon vor Jahrzehnten betont: „Wir brauchen vier Umarmungen am Tag, um zu überleben, acht Umarmungen, um stabil zu bleiben und zwölf, um uns weiterentwickeln zu können“. Diese Zahlen konnten zwar noch nicht empirisch belegt werden, doch das soll uns an dieser Stelle Schnuppe sein. Fest steht: Wir lieben Umarmungen! Sie helfen uns, in Krisensituationen stabil zu bleiben. Nadann! Auf geht’s!

Folge gern Ghandis Ansatz, „Be the change you want to see in the world“ und umarme zuerst – mit Berührungen, Worten, Aufmerksamkeit. Verteile Komplimente wie süße Pralinen. Schenke den Menschen um Dich herum ein offenes Ohr, reiche ihnen eine Hand, nimm Anteil … und dann lass auch Dich von anderen Berühren.

Hab es schön! Mach es Dir schön!

Make yourself great again!

Alles Liebe, Tina

 

 

 

(Foto: Hendrik Thul)

 

 

La Familia – Eine kurze Geschichte zur Akasha Chronik

Die Akasha Chronik. Ein übersinnliches „Buch des Lebens“, soll es sei. Ein allumfassendes Weltgedächtnis. Was soll ich sagen? Die Journalistin in mir schüttelte seufzend den Kopf, doch mein Herz war begeistert von dem Moment an, als ich das erste Mal davon hörte. Die Akasha Chronik – wie ein Märchen aus 1001ner Nacht. Magisch. Unwirklich. Überirdisch. Eine Chronik der Menschheit. Ein Verzeichnis von allem was war und allem was je sein wird. So etwas soll es geben? Darin sollen wir lesen können? DAS steht für uns zur Verfügung?

„Ach, komm.“, sagte die Journalistin. „Auja! Wie denn?“, freute sich mein Herz.

Es muss ca. 2013 gewesen sein, als mir  Caroline Ehlers in einem ThetaHealing Seminar von der Akasha Chronik erzählte. Sie hat das damals nicht nur ganz wundervoll beschrieben, sondern uns gleich auch gezeigt, wie wir üben können darin zu lesen. Habe ich etwas gesehen? Nicht viel, aber ja, immer wieder ein und das selbe Bild. Eine Art Familienfoto, von mir, einem Mann mit Strohhut und ganz vielen Kindern. Viel zu vielen Kindern, um sie selbst zu gebären.

Damals interessierte mich die Arbeit von OrpanAid in Ghana sehr und ich dachte „Wer weiß, vielleicht werde ich dort tatsächlich aktiver…“

So richtig ergab das Bild keinen Sinn. Zu mehr Details oder weiteren Hinweisen reichten meine Fähigkeiten nicht. In den folgenden Wochen, Monaten, Jahren blieb das Bild, doch das Interesse an der Akasha Chronik verblasste.

Und dann? Kam der 09. Juni 2018. Es war der letzte Tag unseres „Werde die Frau deines Lebens“-Retreats auf Ibiza. Eine wundervolle Woche lag hinter uns. So vieles was wir miteinander erfahren und geteilt hatten, erleben und verinnerlichen durften. Ein Geschenk! Auf so vielen Ebenen. Die Frauen stiegen in ihre Autos. Fröhlich. Ausgelassen. Viel Lachen und Winken, einander fotografieren und liebe Worte zurufen. Sascha (unser weltbester veganer Zauberkünstler) und ich blieben zurück. Er, weil er auf der Insel lebt. Ich, weil ich noch etwas auftanken wollte. Etwas müde und wehmütig, aber sehr dankbar und randvoll mit Liebe schauen wir uns an. Freuen uns. Sind stolz auf uns und seufzen: „Ach, wie schnell die Zeit vergeht. Sie werden so schnell flügge. Plötzlich sind sie groß und fliegen davon.“

Und dann? Dämmerte es mir. Blitzte es plötzlich auf, das Bild aus der Akasha Chronik. Vielleicht kannst du auf unserem Gruppenbild erahnen, wie wir zusammengewachsen sind. Wie verbunden wir uns gefühlt haben. Wie nah wir einander waren. Wie eine Familie. Nur der Srohhut von Sascha fehlt. Doch ich weiß, er hat einen. Trägt einen. Sooft. Das reicht mir. Vollkommen. Und inzwischen weiß ich: Es werden noch viele Kinder unsere Familie bereichern. Viele, viele wundervolle Momente werden folgen.

Was für ein magischer Moment. Was für eine Welle der Glückseeligkeit. Es gibt sie also doch, die Akasha Chronik. Mein Herz hüpft und die Journalistin hat ihre Beweise. Mir reicht das.

Feel free, auch dein Herz für die Magie des Lebens zu öffnen. Bleibe skeptisch. Schalte den Kopf ein. Immer. Du hast diesen klugen Verstand, also nutze ihn auch. Aber öffne – trotzdem – auch dein Herz, glaube an Wunder und beginne selbst diese Wunder zu leben. Jeden Tag ein bisschen.

Wie kann es gelingen?

 

 

 

Meine Mission

Schreiben ist manchmal ein einsames Geschäft. Wie Frl. Schlauschlau sitze ich mit meinen Gedanken vorm Rechner und bin mir sicher: Es ist wichtig. Es bewegt etwas. Ich möchte mir nicht sagen lassen müssen „Warum hast Du nichts unternommen? Wieso hast Du nichts gesagt?“. Also begleite ich, unterstütze ich, inspiriere und motiviere ich und finde Worte. Zunächst geschrieben, aber auch auf den unterschiedlichsten Bühnen gesprochen.

Gleichzeitig bin ich mir darüber bewusst, dass ich zwar Türen öffnen kann, Wege und Möglichkeiten aufzeigen kann, aber niemanden zwingen kann, sich das Leben schöner zu gestalten. Es ist an Dir, in Deine Kraft zu kommen, Hilfe anzunehmen, Perspektiven zu wechseln und Deinen Körper zu befreien. Es ist an Dir. Es ist Dein Leben. Was machst Du daraus? Welche Energie, welcher Raum, welches Bewusstsein willst Du sein?

Lass uns einander die Hände reichen und gemeinsam den Weg der Freude gehen. Es wird höchste Zeit für ein neues Körperbewusstsein und ein lernen durch Freude.

Das ist meine Mission. Menschen dabei zu begleiten, sie zu stärken und zu einem neuen Bewusstsein zu verhelfen, damit sie erkennen, was alles Schönes für sie möglich ist. …und schließlich mit den Möglichkeiten zu spielen. Die Möglichkeiten auszudehnen. Die einzigartigen Gaben und Talente zu leben, die jeder und jede in sich trägt. Das kommt uns allen zu Gute.

Niemand hat etwas davon, wenn es Dir schlecht geht, du Dich klein und hässlich und ausgebrannt fühlst. Doch alle profitieren davon, wenn Du glücklich bist. Wie kann es gelingen?

ICH BIN GERN FÜR DICH DA! Mit meinen Büchern, aber auch mit meinen verschiedenen Coaching Angeboten – Einzelsessions (Stunden oder Tageweise), Skypecalls, Seminaren, Vorträgen, Workshops und Retreatreisen.

 

Willkommen Geschäftigkeit!

Einige unserer Vorfahren, auch meine, waren Bauern und täglich mit dem Boden, der sie ernährte und den Zyklen der Natur verbunden. Das sind wir auch. Auch wir sind noch immer Teil der Natur, spüren es jedoch nicht mehr so intensiv. Ok, wir tragen Shorts im Sommer, dicke Mäntel im Winter und Regenschirme, wenn es regnet. Doch fühlen wir uns deswegen mit der Natur verbunden? Mit dem Planeten und den Elementen? Den Bäumen, dem Gras, der Sonne, dem Himmel und den Tieren?

Dieser Newsletter soll Dir helfen, Dich wieder mehr zu verbinden, verbunden zu fühlen, indem Dir die Qualitäten bewusst werden, die momentan wirken und Du Möglichkeiten erkennst, wie du diese Energie auch in Dein Leben integrieren kannst. Dabei orientiere ich mich am Saisonalen Kalender der QiGong-Lehre.

Und? Wie schwingen wir aktuell?

Wenn Du ein(e) Bauer(in) wärst, würdest Du Dich jetzt darauf vorbereiten, einerseits Getreide zu säen und gleichzeitig auch schon zu ernten. Eine arbeitsreiche Zeit für das Land, wenn Ernte und Aussaat gleichzeitig stattfinden. Sprich: Eine Zeit erhöhter Aktivität außerhalb des Hauses.

Willkommen Networking, Familienfeier, Grillen mit Freunden! Willkommen Geschäftigkeit!

Dies ist die ideale Zeit, sich in eine summende Biene zu verwandeln. Auszufliegen und neue Kontakte zu knüpfen, neue Erfahrungen zu machen, um Deinen Verstand zu erweitern und den Horizont auszudehnen.

Wie kann es gelingen, Körper, Verstand und Seele auf die aktuelle Phase einzustimmen?

1) Visualisierung

Stell Dir vor, Du wärst ein(e) Leopard(in), der/die in seinem/ihrem Käfig hin und her läuft. Hin und her. Jeden Tag. Doch dann geschieht etwas: Die Käfigtür öffnet sich und Du springt heraus. … Genieße das Gefühl des Leoparden. Der Moment. Die Freude. Die Freiheit. Uneingeschränkte Bewegung. DAS ist die Energie der nächsten Tage, das ist die Essenz der aktuellen Qualität in der Natur.

Jetzt wirst Du ermutigt, Dir der engen Räume in Deinem Leben bewusst zu werden. Jetzt ist die Zeit gekommen, die Käfigtür zu öffnen und Bewegung ins Leben zu bringen.

2) Bewegung
Zum Beispiel durch Aufrichten und ins Leben strecken.
So geht’s:
Du stehst Aufrecht, Deine Füße sind hüftbreit geöffnet. Wackle kurz mit Deinem Kopf sanft hin und her, um ihn gut auf der Wirbelsäule auszubalancieren und noch einmal Deine Aufrichtung bewusst zu spüren. Mit der nächsten Einatmung führst Du beide Hände (Handflächen nach oben) vor Deinem Körper zusammen und streckst Dich lang Richtung Decke/Himmel aus (Handflächen zur Decke und Fingerspitzen zu Rückseite gestreckt).  Halte kurz den Atem. Strecke Dich, spür Deine Länge, Deine Aufrichtung. Der Blick geht zu den Händen… und dann: Ausatmen und die Arme über die Seite öffnen (Handflächen zeigen nach unten). Einatmen und beide Hände vor dem Körper nach oben. Handflächen zur Decke. Lang strecken. Ausatmen und Arme über die Seite öffnen.
Lass den Atem immer langsamer fließen. Schön synchron mit der Bewegung. Mach gern viele Wiederholungen. Immer wieder und wieder, Länge spüren, Aufrichtung, Leben. Im QiGong werden 36 Wdh. empfohlen.

Oder: Fahrradfahren! Wenn Du nicht schon längst Deinen Drahtesel aus dem Winterschlaf befreit hast, dann spätestens jetzt: Spring auf und tob Dich aus. Genieße den Wind im Haar und das schnelle Vorankommen. Mach mit Freunden eine Fahrradtour. Fahr gern neue Wege. Vielleicht magst Du auch in den Zug steigen und weiter entfernte Orte erkunden. Geht auch mit dem Auto, mit dem Zug ist’s geselliger.

3) Ernährung

Nussiella – aus Sascha’s veganem Ibi-Kitchen

Dieser Aufstrich hat auf unserem „Werde die Frau deines Lebens“-Retreat letzte Woche viel wohliges Seufzen und Schnurren erzeugt und ist auch ein ganz reizendes Gastgeschenk. Probiere es aus! Und dann: Verteilen!

400gr geröstete Haselnüsse
6 Medjool Datteln
1/2 Tasse schwach entöltes Kakaopulver
1 TL Espressopulver
1 Prise Salz
Optional 1 TL Kokosöl

Gib die Nüsse in den Mixer. Wenn die Masse anfängt cremig zu werden, kannst Du Kakaopulver, Espresso, Salz und die Datteln hinzugeben. Wird die Masse zu fest, dann hilft Kokosöl sie geschmeidiger zu machen. Danach alles in ein Glas abfüllen und im Kühlschrank lagern. Wenn nötig. Hehe. Vermutlich wird nicht viel gelagert werden müssen. Zu lecker.

Was noch?
Am Donnerstag den 14.06. bin ich 18:30 im Wunderhaus Berlin und wir sprechen im Rahmen der Stokke Summerhouse Eventreihe, wie es gelingen kann die Frau deines Lebens zu werden. Meine Bücher bringe ich mit. Gute Laune und Ibi-Bliss auch! Teilnahme ist gratis und Anmeldung hier möglich: https://www.eventbrite.de/e/werde-die-frau-deines-lebens-fur-mehr-weibliche-lebenslust-tickets-46352244812?aff=es2

Sascha und ich haben die letzten Tage noch sehr in der Energie unseres Traumfrauen-Retreats geschwungen und neue Pläne geschmiedet:

  1. Es wird im Oktober noch ein Kurz-Retreat geben. „Happy Mama“ – Vitality Retreat. Mit Kinderbetreuung. Auf Rügen. Anmeldung und Infos folgen. Ganz bald schon.
  2. Im März 2019 wird es ein Detox-Retreat geben. Ein verlängertes Wochenende, Mittwoch-Sonntag, in Deutschland.
  3. Wir werden für nächsten Sommer auch ein neues Traumfrauen-Retreat organisieren. Allerdings nicht auf Ibiza. Wir wechseln den Ort und sind dankbar für Vorschläge. Wo könnten wir mit 12 Frauen Kraft schöpfen, Sport machen, Meditieren und eine gute Zeit haben?

Bis zum nächsten Newsletter: Fühl Dich lebendig, feiere die Bewegung und das Leben!
Wenn Du Dich jetzt doppelt so viel verabredest wie vor drei Monaten, bist du auf dem richtigen Weg.

Alles Liebe! Stay connected!

Tina

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Vortag „Werde die Frau deines Lebens“ im Wunderhaus BERLIN

Am 14.06.2018 werde ich im Rahmen der Veranstltungsreihe „Stokke Summerhouse at Wunderhaus“, 18:30 Uhr mein Buch „Werde die Frau deines Lebens“ (Fischer, 2016) im Wunderhaus Berlin vorstellen.

Dabei werde ich erzählen, wie es zu diesem Buch kam, wozu es Dir dienen kann und auch einige praktische Übungen mitbringen, um direkt einzutauchen in Themen wie Achtsamkeit, Meditation, Weiblichkeit, Präsenz, um Zufriedenheit, Mitgefühl und neues Gewahrsein zu wecken. Quasi Traumfrauen-Tools to go!

Komm gern! Gern zahlreich! Ich freu mich auf Euch! Zusammen ist’s schöner!

Hier kannst Du Dich gratis für den Vortrag im Wunderhaus anmelden:  https://www.eventbrite.de/e/werde-die-frau-deines-lebens-fur-mehr-weibliche-lebenslust-tickets-46352244812?aff=es2

Alles Liebe, Tina

It’s time to go a little wild

Meine Kinder haben am Wochenende meinen Führerschein gefunden und das Passfoto darin bestaunt. Mama, 1997. 19! Ich fand‘s niedlich, die beiden irre komisch. Unser Teenager-Ich wirkt meist so vertraut, so nah und doch lässt es uns schmunzeln. Dabei hätte es umgedreht vermutlich genau so viel Grund zu lachen. Oder? Was wäre, wenn Dein 19jährges Ich jetzt mit Dir reden könnte? Was würde es wohl von Dir halten?

Der durchschnittliche Teenager wird den durchschnittlichen Erwachsenen vermutlich irre langweilig finden. Berechenbar. Bequem. Vorsichtig. Häuslich. Die Chancen stehen gut, dass Dein Teenager-Ich Dich mit ähnlichen Adjektiven beschreibt.

Jugend ist wild, neugierig und unvorhersehbar töricht (aus der Erwachsenenperspektive). Diese Qualitäten dienen einem essentiellen Entwicklungsschub: Wir stürzen uns unvoreingenommen, kopfüber ins Lebens und erlauben uns, aus unseren Fehlern zu lernen. Indem wir diesen Prozess durchlaufen, reifen wir. Wir reifen. So wie die Früchte am Strauch, das Gemüse und das Korn auf den Feldern.

Auch wenn wir offiziell mit 18 Jahren „Erwachsen“ sind, so bleibt ein Teil von uns für immer jung, neugierig und offen für neue Erfahrungen. Die aktuelle energetische Phase begünstigt diesen Aspekt Deiner Persönlichkeit. Das VOLLE KORN ermutigt Dich, Deinen „inneren Teenager“ zu wecken, zu erforschen und damit zu experimentieren. Lass Dich verführen „interessante“ Fehler zu machen. Später in diesem Jahr wirst Du auf Dich selbst zurückblicken und schmunzeln. Ironischer Weise wirst Du nur reifen, wenn Du Dich auch mal unreif benimmst: Deiner Neugierde folgst, Dir Fehler erlaubst und bereitwiilig dauraus lernst. Wer immer nur Erachsen tut, bleibt „grün“ hinter den Ohren.

Wie kann es gelingen, Körper, Verstand und Seele auf die aktuelle Phase einzustimmen?

1) Visualisierung

Blättere in alten Fotoalben, durchstöbere Deine Erinnerungen, tausche Erfahrungen mit „alten“ Schulfreunden aus oder höre Musik von damals. Was immer Dir hilft, Dich wieder mit dem Teenager-Ich in Dir zu verbinden: Mach es! Genieße es. Nimm Dir die Zeit, reise zurück in die Vergangenheit und erwecke diesen jugendlichen, neugierigen Aspekt in Dir erneut zum Leben.

2) Bewegung

Was hat Dir als Teenager Spaß gemacht, was Du schon sehr sehr lange nicht mehr gemacht hast? Mach es.
…oder probiere neue Bewegungsformen aus. Vielleicht hast Du direkt eine Idee, worauf Du Lust hast, aber bisher nicht die Zeit dafür nehmen wolltest oder Du lässt Dich inspirieren. Geh zum Bauchtanz, Jazzdance, Klettern, lerne Einradfahren, probiere Slackline oder Jonglieren aus. Spiele, tanze, lache und trau Dich Fehler zu machen. Auf neuem Terrain, stehen die Chancen dafür sehr gut. ;-D

Was noch?

Für alle Berliner Frauen habe ich heute noch einen Veranstaltungshinweis: Am 14.06. werde ich 18:30 Uhr im Stokke Summer House sein. Kommt gern auch und lasst Euch inspirieren, die Frau Eures Lebens zu werden. Ich bringe frischen Ibiza-Bliss mit, hilfreiche, praktische Tools, um in Deine Kraft zu kommen und Dich für neue Möglichkeiten zu öffnen, auch ein paar Bücher zum signieren und eine große Neugier und Freude einander zu begegnen.

Bis zum nächsten Newsletter halte Ausschau nach aufregenden neuen Möglichkeiten, die sich gerade in Deinem Leben manifestieren und sei ruhig ein bisschen verrückt.

Alles Liebe, Tina

Hilfeee, meine Ausdauer schwächelt!

Es gibt Menschen mit kurzen und mit langen Beinen, kleinen und großen Schritten, kurzem und langem Atem, Weitblick und Kurzsicht, grazilen und massigen Muskeln, … Jeder Fingerabdruck ist anders und so ist auch jedes Leben ein Unikat. Jede(r) verfügt über eine ganz individuelle Veranlagung für Kraft, Geschwindigkeit, Tatendrang, Motivation, Stress, …

Wie hilft uns das nun in Sachen Ausdauer? Einige von uns, bringen die Qualität eines „Sprinters“ mit auf die Welt, andere sind eher als „Marathonläufer“ geboren. Egal mit welcher Qualität Du Dich identifizieren kannst, so heißt es doch zunächst einmal: Das ist Deine Veranlagung. Wie kann es nun schöner werden? Denn Ausdauer wird bei jedem von uns  immer mal wieder Thema sein. Oder? Denn Ausdauer hat viel mit Geduld zu tun. Geduld wiederum mit Vertrauen. Und Vertrauen basiert auf Bewusstsein und Liebe. Beides kommt im Strudel des Alltags manchmal zu kurz und ist dennoch unbegrenzt in uns veranlagt. Egal, wie Du körperlich geschaffen bist.

Bewusstsein – ist Energie, diese wundervolle Schöpfungskraft in Dir. Zu wissen, dass Du richtig bist wie Du bist und nichts gegen Dich geschieht; Du mitgestalten darfst, ganz bewusst entscheidest – jeden Moment – womit Du Dich beschäftigst, worouf Du Dich konzentrierst, was sich in Deinem Leben zeigt.

Liebe – ist der Schlüssel zum Gelingen.

 „If it‘s important enough to you, you will find a way.

If it‘s not, you will find an excuse.“

Wenn du weißt, was Du willst, was Du kannst und wozu Du etwas machst, dann ist Ausdauer auch kein Thema mehr. Dann geht’s auch nicht mal mehr um müssen, sollen oder wollen, dann fließt alles. Einfach so. Ganz leicht? Ha! Schön wär‘s. Fröhlich? Oft. Aber natürlich wird es immer wieder Hürden geben. Aufgaben. Prüfungen. Learnings.

Ausdauer hilft uns, unserer Ressourcen bewusst zu werden und das Leben als Zyklus zu begreifen. Statt Anfang und Ende, Start und Ziel: ein Werden und Wachsen, Transformieren und Nachjustieren.  Immer wieder und wieder.

Was könntest Du nun tun, wenn Deine Ausdauer wieder mal schwächelt?

Kraft/Energie auffüllen – durch achtsamen Umgang mit Deinem Energiehaushalt. Also eventuell nachjustieren: Lebe ich wirklich einen gesunden Lebensstil? Sprich: ausreichend Schlaf, frische Luft, Bewegung, frisches, natürliches Essen, sieben Sinne beisammen halten und Energie nicht verpulvern?

Kontakt zum Herz aufnehmen – nach Innen lauschen und hinterfragen: Bin ich dabei? Will ich das wirklich? Ist das mein Weg?

Atmen – Wenn die Puste ausgeht, fehlt vielleicht einfach etwas Luft zum Atmen? Was ist zu tun? Weniger Last? Mehr (Frei)Raum? Weniger Druck?

Auch koordinative Kraftübungen können Dir helfen, Deine Ausdauer zu trainieren:

Sie schenken Dir genau das: neue Kraft und Sauerstoff und gelingen nur mit Focus, also bei vollem Bewusstsein für die Übung, für Dein Training, Deinen Körper und das Hier und Jetzt.

Zum Beispiel so:

Kniebeugen mit Händeklatschen – Du stehst mit etwas mehr als hüftbreit geöffneten Füßen vor einer Wand. Kommst auf die zehenspietzen und machst dann ganz normal Deine Kniebeuge (Bauchnabel einziehen !, Rücken aufrecht, Knie und Sprunggelenk übereinander), klatschst dabei jedoch in schnellem Wechsel mit den Händen an die Wand. Hoch und tief und links, rechts abklatschen.

Noch anspruchsvoller wird diese Übung zu zweit. Dann steht Ihr voreinander, geht hoch und tief und klatscht in schnellem Wechsel einander in die Hände. Gern ohne zehenspitzen, sondern mit beiden Füßen stabil auf dem Boden.

Ausfallschritte mit Armrotation – Du machst einen großen Ausfallschritt, beugst die Knie (beide Beine im 90 Grad Winkel, Schambein Richtung Bauchnabel ziehen) und streckst sie wieder. Hoch und tief, wie ein Fahrstuhl. Dabei rotierst Du mit lang ausgestreckten Armen nach hinten. So viel wie Du schaffst. Dann: Noch kurz untenbleiben und auf 7 Zählzeiten nochmal ganz ganz schnell rotieren.

Anschließend durchatmen, ausschütteln,nachspüren.

Feel free! Be you!

Alles Liebe, Tina

#werdediefraudeineslebens