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Klarheit als Sprungbrett für Zufriedenheit

Wie war dein Sommer? Die Hitze hat bei vielen einiges auf- und hochkochen lassen. Auch ich habe wieder viel gelernt – über mich, das Leben und unser miteinander. Es überwiegt die Dankbarkeit für die extrem entspannten Ferien mit meinen Kids und all die wundervollen Momente und Gespräche mit lieben Freunden. Darunter mischt sich nun die Vorfreude auf all das, was uns der Herbst so bringen mag und eine herrliche Portion Tatendrang mein Wissen in die Welt zu tragen. Und du so?

Laut QiGong Kalender sind wir bereits mitten im Herbst. Auch wenn sich die Tage noch warm anfühlen, so wird die Luft bereits spürbar kühler und trockener. Diese Entwicklung in der Natur schenkt uns Menschen Klarheit. Überschüssige Sentimentalität und Wunschdenken dürfen gehen. Jetzt ist Zeit für Wahrheit … dank Klarheit.

Eine gute Zeit für eine Bestandsaufnahme: Was sind deine Stärken? Was sind Schwächen? Beides ist wie es ist. Bewertet wird im Kopf. Das Herz schaut hin. Der Schoss/Bauch gibt Raum, Knie und Rücken zeigen wie leicht oder schwer es gelingt, die Lungen lassen dich spüren, ob die Balance stimmt. Dein ganzer Körper hilft dir bewusst zu machen was ist.

Werde dir deiner Stärken und Schwächen bewusst und schau wach nach Lösungen. Es geht um Selbsterkenntnis. Klarheit als Sprungbrett für Zufriedenheit, nicht als Werkzeug für Selbstkritik.

Vielleicht hilft dir folgende kleine VISUALISIERUNGSÜBUNG:

Stell Dir vor, Du bist im Tunnel einer Welle. Du siehst das Wasser glitzern, die Sonne, spürst aber auch das Rauschen und den Druck. Das Ende dieser Welle symbolisiert, was Du erreichen willst. Da willst Du hin. Was wartet dort auf Dich? Die Welle selbst steht für all das, was gerade auf Dich einprasselt, über Dir zusammenzubrechen droht. … Schau es Dir an. … Nimm war. … Behalte Dein Ziel im Auge. … Vertraue dem Leben. … Schließlich beobachtest Du, wie Du Surfer like aus dieser Welle herausgleitest und sie hinter Dir zusammenfällt.

Kurz inne zu halten, sich bewusst zu machen „Was ist da los?“, ist ein kraftvoller Schritt zu „Heilung“. Mir hat diese kleine Übung letzte Woche so gut getan. Aber fühlt selbst.

Und natürlich hilft Atmen. Immer eine gute Idee, doch jetzt ganz besonders. Jedes Mal, wenn du einatmest, nimmst du die kühle Trockenheit des Herbstes in deinem Körper auf und genau wie die Feuchtigkeit aus der Atmosphäre herausgedrückt wird, wird sie aus deinen Lungen gepresst.

In meinen #mindful #moments jeden Morgen auf Instagram geht es diese Woche um das Thema Wut. Falls es dich interessiert, dann hör gern rein. Zu sehen gibt es ja nix, aber vielleicht bewegt es dich. Die Videos sind 24h online.

Darüber hinaus kannst du die Trockenheit des Herbstes ausgleichen, indem du wieder mehr warme, feuchte Speisen, wie Suppen und Porridge in deine Ernährung integrierst. Schau gern, was uns die Natur zu dieser Jahreszeit an Gemüsen, Obst und Kräutern schenkt. Zu den herbstlichen Gewürzen gehören zum Beispiel Knoblauch, Lorbeerblätter, Lauch, Ingwer und Kapern.

Bis zum nächsten Newsletter: Atme Frische ein und finde Klarheit – jeden Tag ein bisschen.

Und/oder lass dich noch etwas von mir inspirieren. In den Vergangen Wochen habe ich auch etwas über „Fortschritt, Auftritt und Freudensprünge“ geschrieben, „Gesund für immer?“ und mein dringendstes Thema „Stell dir vor, der Körper spricht, und keiner hört hin“.

Alles Liebe, Tina

 

Foto: Hendrik Thul

Fortschritt, Auftritt, Freundensprünge

Zeig mir deine Füße und ich sage dir, wie du im Leben stehst. Kann das sein? Ich finde schon, denn die Naturgesetze zeigen uns immer wieder: Wie im Großen, so im Kleinen. Wie oben, so unten. Wie innen, so außen.

Auch unsere Sprache, berichtet von FortSCHRITT, verSTEHEN und FreudenSPRÜNGEN. So spiegeln unsere Füße, auf der körperlichen Ebene in vielerlei Hinsicht, wie uns das Leben gelingt, wo der Schuh drückt, wir uns aufreiben, Anstoß nehmen oder einschneidende Erfahrungen machen. Manchmal zeigen die Füße eins zu eins, wie in den Lehrbüchern von Rita Fasel und Rüdiger Dahlke, wie Innen so Außen. Ganz simpel und klar, einfach und unaufgeregt, so dass ich mich frage, wieso das nicht in der Medizin angewandt wird? Wieso wir diese Form der Selbsterkenntnis nicht von klein auf in der Schule lernen? Wieso noch immer so sehr im Außen gefragt und geschaut und so wenig Innen geforscht wird?

Obwohl Selbstoptimierung ein großer Trend und enormer Absatzmarkt ist,  schauen wir m.E. noch viel zu wenig auf uns selbst. Oder viel zu selten liebevoll, bewusst, mit der Absicht wirklich verstehen zu wollen. Erkennen zu wollen. Mutig das Leben anzupacken und mit all unseren Gaben und Talenten zu genießen. So viel Druck, so viel Müssen, so viele Ziele und Geschwindigkeit, Einseitigkeit und so wenig Raum für den ganzen Menschen. Das ist den Körpern anzusehen – von Kopf bis Fuß.

Neulich traf ich eine Freundin mit einer blutigen Scharte am Hals. Erschrocken fragte ich sie was passiert sei, worauf sie ziemlich cool abwinkte und erklärte: „Andere machen Sport, ich räubere rum und erfahre meinen Körper eben auf diese Weise.“ Ziemlich klug. Denn die Seele will fühlen – den Körper, das Leben, das Menschsein. Unbedingt. Wie wir Gefühle kreieren, das entscheidet jede(r) für sich. Ist das gut? Ist das schlecht? Entscheidet auch jede(r) für sich. Es ist. Der Körper spiegelt zurück, was dem Individuum noch nicht so bewusst, sprich klar ist. Richtig oder falsch, bewertet maximal der Verstand, spielt jedoch auch hierbei keine Rolle, nur der Erkenntnisgewinn.

Jedes Erlebnis schenkt uns ein Gefühl und zwar jedem und jeder ihr/sein eigenes. Egal ob du einen Marathon läufst, oder dich noch einmal im Bett umdrehst, beides weckt Emotionen in dir. Macht dir den Moment bewusst. Ringt dir Entscheidungen ab. Mit dem Gefühl kommt eine Erfahrung und mit der Erfahrung die Erkenntnis, ob du so leben möchtest, ob das genau so genau richtig für dich ist bzw. sich für dich, jetzt, hier richtig anfühlt.

„Der Mensch braucht für jede Erfahrung und für jeden Bewusstseinsschritt

den Weg über die Leiblichkeit“ (Dethlefsen/Dahlke – „Krankheit als Weg“)

Jedes Lernen, findet also über den Körper statt. Ein Glück ist er ein wirklich guter Kumpel und macht es uns ganz leicht zu lernen und zu verstehen, zeigt geduldig und deutlich, was wir erkennen sollen – im Körper und schließlich auch im Leben.

Diese Woche widme ich mich in meinen #mindfulmoments, jeden Morgen 6:45 Uhr auf Instagram den Füßen. Heute hat die Technik gestreikt und das Livevideo konnte leider nicht geteilt werden. Aber sicher morgen wieder. Und dann fühl dich gern eingeladen gemeinsam mit mir und doch für dich zu schauen, was dir die Füße über deinen Fortschritt verraten, wo du unter Druck stehst, dich verbiegst, festkrallst oder in der Luft hängst, noch Verbindung fehlt, wie dein Auftritt ist und ob du den Bogen raus hast.

Nur kurz. 5 min Bewusstsein, als achtsamen Start in den Tag. …oder wann immer dir danach ist, denn das Live Video bleibt 24h online.

Schau liebevoll auf dich! Es ist wie es ist. Aber ich finde: Es ist Zeit für ein neues Körperbewusstsein! Höchste Zeit!

Alles Liebe, Tina

Gesund für immer?

„Erst wenn wir die Themen des Körpers auch auf seelischer Ebene verstanden haben und unser Leben dementsprechend gestalten, geht auch die Krankheit.“, hab ich letzte Woche in meinem Blogpost geschrieben. Die gute Nachricht ist: Das stimmt. Die Schlechte: Wir werden uns immer mal wieder erkälten, anstoßen, in den Finger schneiden oder den Kopf zerbrechen. Krankheit gehört zum Rhythmus des Lebens genauso dazu, wie Hunger und Müdigkeit. Gesund für immer, wird schwierig. Allerdings kommt Krankheit auch nicht wahllos über uns, zufällig oder gar als gemeine Strafe. Leben ist der Tanz zwischen den Dualitäten von gut und schlecht, viel und wenig, hell und dunkel, heil und krank. Leben ist Veränderung, Bewegung, Wachstum, Lernen. Da zwickt und zwackt es schon mal, kommt alter Rotz hoch oder erhitzen wir.

Als ich gestern Nacht mit dem Flieger zurück nach Berlin geflogen bin, hatten wir eine respektable Verspätung. Nachdem alle Passagiere in ihren Sitzreihen angeschnallt und startbereit der Crew beim Sicherheitstango zusahen, verkündete der Pilot, dass wir hier noch eine weitere Stunde miteinander verbringen dürfen. Ohne Aussteigen. Ohne Air Condition. Dafür mit gefühlten 50 Grad und Passagieren auf 180. Die Emotionen waberten durch die Stuhlreihen und die Menschen begannen einander anzustecken – mit Wut, mit Panik, mit Unruhe, wie eine Reihe Dominosteine aneinander klappen.

Was immer passiert in der Welt, kann auch dich berühren, in dir schwingen und sich schließlich auch durch deinen Körper zeigen. Nicht immer alles, nur das, wo du eine „Lücke“ hast. Wenn Gesundheit ein JA wäre, so zeigt Krankheit alles wozu wir NEIN sagen, was wir verdrängen, ablehnen, vermeiden oder noch nicht ver-inn-erlicht haben.

Dann wirst du hartnäckig. Fällt es dir schwer das Erlebte zu verdauen. Hast du schwer daran  zu schlucken. Möchtest nichts sehen. Nichts hören. Machst dich krumm. Schneidest dir ins eigene Fleisch. Möchtest du der Welt was husten. Und manchmal wirst du dir vielleicht (fast) den Kopf zerbrechen.

Wir sagen dann Krankheit dazu, dabei könnte es auch Wachstum heißen. Die Nägel wachsen, die Haare, die Haut erneuert sich und so wächst auch der Mensch als ganzes jeden Tag ein bisschen. Und wenn da mal was zwickt, hakt oder klemmt, ist das sicherlich lästig, schmerzhaft und kann auch tierisch Angst machen, doch haben wir dieses Bewusstsein, um zu verstehen. Es ist ein Prozess, ein Weg, eine lebenslange Aufgabe.

Hör auf deinen Körper, deine Intuition. Ohne Angst. Ohne Wut. Ohne Kampf. Akzeptiere was sich zeigt und dann schau geduldig (;-D), wie es gelingen kann heil zu werden.

Folgende fragen können helfen:

Was fehlt dir?

Was ist zu viel?

Wozu dient es dir?

Vertraue dem Leben und wachse.

Alles Liebe,

Tina

 

 

Foto: Hendrik Thul

Stell dir vor, der Körper spricht, und keiner hört hin

Fast jeder trägt in sich den Wunsch, sich selbst besser zu verstehen. Wer bin ich? Was mache ich hier? Was will ich vom Leben? Was habe ich zu geben? Aber auch: Wie werde ich den Tinnitus los? Warum schlafe ich seit Tagen so schlecht? Wozu bekomme ich ausgerechnet jetzt diesen Pickel? Auf der Stirn? Was mache ich gegen die Schulterschmerzen? Die Wege, die wir gehen, um zu verstehen, die Lösungen, die wir dabei finden, sind sehr individuell. So wie unsere Körper.

Die Frage ist jedoch: Bist du bereit zu verstehen?

Und: Handelst du schließlich auch danach?

Nur wissen reicht nicht. Ob du das Wissen auch anwendest, entscheidet, wie gesund, stark, attraktiv und vital, wie glücklich und zufrieden du dich in deinem Körper fühlst.

Ein Beispiel? Erinnere dich an deine letzte Flugreise. Wie ging es dir danach? Rückenschmerzen? Halsschmerzen? Müdigkeit? Hautauschlag? Steifer Nacken? Nichts von all dem? 100 Menschen steigen aus dem gleichen Flugzeug, haben die gleiche Reise hinter sich, doch macht jede(r) eine andere Erfahrung. Denn obwohl alle aus dem gleichen Flugzeug steigen, machen sie das doch in 100 verschiedenen Körpern, mit 100 verschiedenen Lebensgeschichten. Was die eine angenehm erfrischt, schenkt der anderen eine Rotznase und der nächsten zieht‘s in den Rücken. Gleiche Erfahrung, unterschiedliche körperliche Reaktion.

Die moderne Medizin, genauso wie alternative Heilmethoden, die Wellness- und Ernährungsbranche bieten umfangreiche Lösungsmöglichkeiten, um wieder zu gesunden. Doch es bleibt unsere individuelle Aufgabe zu verstehen. Was ist da los? Was will mir mein Körper damit sagen? Was ist hier, jetzt gerade meine Aufgabe?

Krankheiten bringen Aufgaben mit sich. Heilung –  im Körper, aber auch auf seelischer Ebene. Erst wenn wir die Themen des Körpers auch auf seelischer Ebene verstanden haben und unser Leben dementsprechend gestalten, geht auch die Krankheit. Bleiben wir nur auf körperlicher Ebene, kann es sein, dass die Aufgabe weiter durch den Körper wandert und sich von einem Organ zum nächsten verschiebt, sich wandelt und immer wieder anzeigt: Schau. Hier. Hin. Mach was!

Schon oft habe ich gesehen, wie selbst nach Operationen, Symptome wieder kommen. An der gleichen Stelle. Aber auch in der gleichen Körperregion. Es bleibt im Sakral und wandert von der Bandscheibe in die Gebärmutter. Es bleibt im Brustraum, im Bauch, in den Beinen,…  Alles ist miteinander verbunden und scheint nur darauf aus zu sein, dass wir lernen. Wachsen. Heilen. Verstehen – uns selbst und das Leben.

Hört sich verrückt an? Verstehe ich. Fand ich anfangs auch und rate daher: Bleibe skeptisch. Glaub mir nix. Fühl selbst. …und frage dich gern, beim nächsten Jucken, Zwicken, Husten, Schmerzen:

Welcher Körperteil ist betroffen? Was will mir der Körper damit sagen? Wozu dient es mir? Was ist gerade meine Auf-Gabe? Welche Themen sollte ich genauer anschauen? Integrieren?

…und was passiert, wenn du danach handelst?

…und was passiert, wenn du ignorierst, was dein Körper sich wünscht.

Glaub mir nix. Fühl selbst.

Alles Liebe, Tina

Gruppeninhalation an der Uferzone

Wäre ich Gesundheitsministerin, wäre das eines meiner wichtigsten Anliegen: Alle mal schön Durchatmen. Jeden Morgen. In der Natur. Nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, sprich: der Körper schreit, der Mensch Krebs hat und nach Kühlungsborn zur Gruppeninhalation an die Uferzone geschickt wird, um zu heilen, sondern jeden Tag durchatmen, erfrischen, auftanken. Atmen allein heilt nicht alles, aber es hilft doch sehr.

So gierig wie viele Menschen nach höher, schneller, weiter streben, so wenig Sauerstoff gönnen sie sich und ihren Zellen. Das ist verrückt. Und so benehmen sich die Menschen nun auch. In vielerlei Hinsicht verrückt. Schau Dich um, lies Zeitung, höre Nachrichten und Du siehst, was ich meine. Wir Menschen wollen viel, machen viel, gönnen uns wenig. Zumindest wenig bewusst. Und vor allem, wenig von dem, was unaufgeregt daher kommt. Gratis auch noch. Reichlich. Für alle gleich viel, gleich schön, gleich gut. Was ist denn daran besonders? Nix. Und doch sprechen wir hier von nicht weniger als dem Lebenselixier: Sauerstoff.

Die meisten Menschen atmen leise und flach. So fühlt sich schließlich auch das Leben an. Flach. Würden wir regelmäßig inne halten, tief durchatmen, seufzen,… Wer weiß, vielleicht bekäme dann auch das Leben wieder mehr Tiefe. Vielleicht würden wir dann einander wieder begegnen wollen, nah sein wollen, uns ernsthaft austauschen und nicht nur updaten. Vielleicht würden wir uns selbst wieder besser spüren, respektvoller mit dem eigenen Körper umgehen und auch das Leben wieder wertschätzen lernen. Vielleicht wären wir auch einfach etwas entspannter, fröhlicher, glücklicher. Möglich.

Die Lunge ist der beste Freund des Herzens und wie die Haut, ein wichtiges Kontaktorgan. In einem vollen Yogaraum wird sehr deutlich, was gemeint ist mit „wir atmen alle die gleiche Luft“. Wir berühren einander über den Atem, ob wir das wollen oder nicht. Wesentlich bewusster berühren wir einander durch Worte, die wir mit unserem Atem gestalten. Sprache kann Nähe schaffen oder Distanz, Freude bereiten oder Wut erzeugen, Antworten schenken oder Fragen stellen, Streicheln oder Kratzen, sich derb oder sanft anfühlen. Auf jeden Fall gelingt auch Sprache m.E. wesentlich freudvoller, wenn wir mal kurz Ruhe bewahren und durchatmen. Seufzen. Raum schaffen. … und erst dann interagieren.

Zum Glück, geht das mit dem Atmen ja ganz leicht. Ein und aus. Durch die Nase. Tief in den Bauch, zwischen die Rippenbögen und unter die Schlüsselbeine und wieder gründlich aus, aus, aus.

Darüber hinaus gibt es dann noch zahlreiche Möglichkeiten, wie wir den Atem gezielt steuern und nutzen können. Für Balance, Entspannung, Erfrischung, mehr Energie und inneres Gleichgewicht. Probiere es aus. Fühl selbst. Fühl Dich.

Die folgende Atemübung, ist Teil meiner Morgenroutine und kommt auch in meinen Coachings regelmäßig erfolgreich zum Einsatz:

Leg beide Hände an Deinen Hinterkopf. Rücken und Nacken sind lang und gerade, das Kinn ist leicht zur Brust geneigt. Schließ die Augen. Rotiere nun mit geradem Rücken soweit wie möglich nach links und atme über die Nase ein. Rotiere dann nach rechts und atme über die Nase aus. Zunächst testend und langsam, dann aber gern schnell und schwungvoll. Nach links, einatmen und nach rechts, ausatmen. Hin und her. Ein- und ausatmen. Die Hände bleiben am Hinterkopf, die Ellenbogen öffnen den Brustkorb und Deine Haltung bleibt schön aufrecht.

Atme so für zwei Minuten. Danach: Arme absinken lassen. Nachspüren.

Erfrische Deinen Körper, erfrische Deinen Verstand, finde Tiefe, Freude, Balance … und atme!

Atme ein, was kommen darf und atme alles aus, was Deinen Körper einengt, sich schwer und dunkel anfühlt.

Atme ein, was Du Dir in Deinem Leben wünschst und atme aus, was Dich daran zweifeln lässt.

Wenn Du gestresst bist, Angst spürst oder den Kontakt zu Dir selbst vermisst: Atme, als würdest Du schaukeln. Ein und aus. Schwinge in Gedanken – vor und zurück. Ein- und ausatmen. Gib Dich der Weisheit Deines Körpers hin. Lass Dich führen. Schwinge mit dem Atem. Schwinge mit Deinem Körper. Und nach und nach, wird sich Besserung einstellen.

Atme. Atme! Es ist genug für alle da.

Alles Liebe, Tina

Foto: Hendrik Thul

Das Potential sexueller Energie

Wenn kleine Jungen sich nackig mit ihrem Geschlecht auseinander setzten, finden das alle putzig. Spielt ein kleines Mädchen neugierig mit ihrem Körper, wird das meist ganz schnell unterbunden. Auch heute, in unseren vermeintlich aufgeklärten Zeiten, hat es ein „Geschmäckle“, wenn Mädchen ihren Körper erforschen und Frauen einen natürlichen Zugang zu ihrer Vagina (Huch!), ihrer Sexualität (Bitte?!),  Menstruation (Ohnein!) und der schöpferischen Kraft (Achnaklar!) in sich haben und erst recht, wenn sie öffentlich darüber reden. Dabei bilden Sex und Liebe zusammen, zwei enorm kraftvolle Energien, die in der Menschheitsgeschichte tiefe Spuren hinterlassen haben – zerstörerische Kriege, aber auch geniale Erfindungen, Kunstwerke oder erfolgreiche Unternehmen. Die Kraft ist riesig. Das Potential enorm. Was Menschen daraus machen, sehr unterschiedlich.

„Kochendes Wasser kann Gemüse weich kochen … und ein Ei hart. Wir entscheiden, wie wir die Energie nutzen, was wir aus den Umständen machen.“

Wir können unsere Sexualität also weiter in der Schmuddelecke hocken lassen, oder aber befreien. Denn wenn ich sage Befreie deinen Körper und du befreist dein Leben, meine ich damit nicht nur die Blockade im Rücken, das schmerzende Knie, den Halux oder die Schlaflosigkeit. Dann meine ich auch:

die schmerzhafte Blutung,

PMS,

Endometriose,

Genitalherpes,

Vaginalpilze,…

In unserem Schoß befindet sich ein enorm wichtiges Energiereservoir. Die Yogis sagen dazu „Sakral“, die Kampfkünstler „Hara“, die QiGong Meister „unterer Dantien“ und der Volksmund eher Wabbel, Speck, Plauze, Wampe oder Kessel. Alles „nur“ Worte für eine Kraft, die Energie in Materie verwandelt. Frauen geben in ihrem Schoß nicht nur neuem Leben Raum, um zu wachsen und zu gedeihen, sondern auch Ideen, Firmen, Projekten. Sprich: aus Liebe wird ein Kindlein, aus einem Gedanken ein Produkt, eine Dienstleistung, Geld. You name it.

Sexualität ist Begeisterung, Leidenschaft, Motivation etwas zu bewegen, auch andere zu bewegen. Wenn es uns gelingt, uns freudvoll mit unserer Sexualität auseinanderzusetzen, dann bringen wir auch viele andere Bereiche unseres Lebens in Bewegung. Anders gesagt: Wenn wir Frauen weiterhin versuchen, die besseren Männer zu sein, berauben wir uns selbst unser natürlichen Schöpferkraft. Kastration am Körper und am Leben. Wozu? Frage ich Dich?

Meist aus Angst:

  • vor Kritik
  • vor Armut
  • vor dem Tod

Urängste, die eng miteinander verwoben sind. Aus Angst vor Kritik passen wir uns an, tragen Frauen asexuelle Kostüme, Hosenanzüge wie Männer, um nicht aufzufallen, anzuecken, angepasst mitzuschwimmen. Aus Angst vor Kritik kaufen wir fleißig vom Neuesten das Neueste, schlucken wir unsere Meinung lieber herunter, finden faule Kompromisse, halten den Mund, wo es doch in uns nach Gerechtigkeit, Wertschätzung, Respekt, Toleranz, Anerkennung,… schreit. Aus Angst vor Kritik, verstecken wir unsere weiblichen Reize, unsere individuelle Schönheit und trauen uns nur hinter vorgehaltener Hand über Menstruation und ähnliche Themen zu sprechen, um nicht aufzufallen, anzuecken, angepasst mitzuschwimmen.

Die Folgen könnten schließlich schwerwiegend sein: Kündigung, Arbeitslosigkeit, Armut, Krankheit, Alleinsein, Tod. Ende Gelände. Also lieber mitschwimmen? Das entscheide bitte selbst.

Aus meiner Sicht rate ich jedoch:

Zieh Dich immer mal wieder mit Dir selbst zurück (am besten während Deiner Menstruation) und erforsche neugierig wer Du bist – auf körperlicher, seelischer und mentaler Ebene.

Lausche nach Innen:

Wo versteckst Du Dich und Deine Weiblichkeit? Wann und mit wem? Wozu?

Von wem hast Du das gelernt/übernommen? Gib es zurück und mach Deine eigenen Erfahrungen.

Wo willst Du mehr ins Licht treten?

Welche Themen berühren Dich?

Was möchtest Du (mehr) in die Welt tragen?

Wer kann Dich unterstützen/begleiten?

Wer lebt Weiblichkeit/Sexualität auf eine Weise, die Dir gefällt?

Wie kann es auch für Dich gelingen?

Lass Dich inspirieren von überragenden Persönlichkeiten der Weltgeschichte, die – fast alle – angeregt, durch eine „Muse“, durch den Wunsch, eine Liebe zu erobern oder zu beeindrucken, über sich hinausgewachsen sind. Sie haben ihre sexuelle Energie in Schaffenskraft umgewandelt und sind unerschrocken ihren Weg gegangen. Oftmals waren diese Persönlichkeiten Männer.

Time‘s up, Ladies! Transmute your sex, grow and shine bright  … und inspiriere dadurch auch andere Frauen. Lasst uns einander die Hände reichen und unsere Weiblichkeit feiern – zum Wohle der Menschheit und dieser Erde. Auch unser Wissen, unsere Ideen dürfen Großes bewirken. Durch den Fluss der körperlichen und mentalen Liebe, fließt auch unser Leben wieder geschmeidiger – für Männer und Frauen gleichermaßen.

Es ist an der Zeit für ein neues Körperbewusstsein. Sexualität ist ein wichtiger Teil davon.

In diesem Sinne: Genieße den Sommer!

Alles Liebe, Tina

Wohin mit der Wut?

Raus. Auf jeden Fall raus aus dem Körper. Ausleben. Allerdings auf eine Art und Weise, die anderen nicht schadet. Wenn wir jedoch schön freundlich bleiben, sittsam und artig lächelnd unsere Wut wegschieben, wegdrücken, übergehen, bleibt sie im Körper hocken. In der Leber zum Beispiel. Wut kann auch verbittern und die Galle macht sich bemerkbar. Sie kann zu Herzen gehen, auf den Magen schlagen oder bei Beziehungsthemen an die Nieren gehen. Der Weg ist bei jedem Menschen anders, je nachdem was sich die Seele wünscht und wie der Körper diesem Wunsch Ausdruck verleiht. Es gibt ähnliche Muster, aber immer sehr individuelle Auf-Gaben.

Auch bei Frauen mit Brustkrebs scheint es häufig einen Zusammenhang mit Wut zu geben. Wenn die Brust operiert wurde, die Frau „normal“ weiter lebt, jedoch nichts an ihren Lebensumständen oder ihrem Umfeld ändert, dann kann es sein, dass der Krebs in die Leber wandert und zeigt: „Meine Liebe, es reicht. Hau mal auf den Tisch! Ordentlich, mit Schmackes!“ Wird dann auch die Leber nur im Körper behandelt und nicht auf seelischer Ebene nach der Ursache geforscht, so kann es sein das der Körper die Heilung weiterhin forciert und der Krebs ins Rückenmark wandert, wo er die Frau auffordert: „Wofür stehst du? Steh auch für dich ein! Deine Wünsche! Deinen Weg! Hab keine Angst. Duck dich nicht weg.“

Heilung ist aus meiner Sicht so vielfältig, wie es Fingerabdrücke gibt und nur vollkommen möglich, wenn wir neben dem Körper immer auch die Seele behandeln. Sonst wandert das Thema weiter durch den Körper, bis es endlich gelingt auch seelisch zu heilen. Sehr individuell, genau wie Deine Wut. Sie ist eine sehr kraftvolle Energie. Viel. Weder gut noch schlecht. Sie will gelebt werden. Wie entscheidest Du.

Was ist zu tun?

1) Geh aus der Situation

Was oder wer auch immer Dich wütend macht. Es ist wie es ist. Meist ist es nicht in Deiner Hand, aber wie Du darauf reagierst. Bevor Du also explodierst, wütend alles niederbrennst oder mit messerscharfen Wort Deine(n) Gegenüber attackierst: Geh. Du spürst die Wut? Du bist außer Dir? Geh aus der Situation. Zieh Dich zurück.

2) Schau Dir Deine Wut genau(er) an:

Vielleicht könnt ihr Freundinnen werden, vielleicht kann sie ein produktiver Sparringspartner für Dich sein. Lerne diese kraftvolle Energie zu spüren, Dir bewusst zu werden, wenn sie angerauscht kommt und sie schließlich wie eine Welle zu Surfen. Vielleicht gelingt es Dir mit ihr einen Tango zu tanzen oder ihr auszuweichen, wie ein KungFu Meister einem Schlag. Finde Deinen Weg. Zunächst: Lerne sie kennen. Erforsche sie neugierig. Nimm wahr, was für eine Energie das ist, woher sie kommt und dann schau wozu sie Dir dient.

3) Leb sie aus:

Ja, aber wie? Meine Liebe, denke in Möglichkeiten:

Tob Dich aus und stapfe mit den Füßen, wie ein bockiges Kind.

Tanze, laut und wild, bis Dir schwindelig wird und nur noch Glück Deinen Körper durchströmt.

Schrei die Wut heraus. Schrei sie in den Wind. In ein Kissen. Ins Wasser.

Drisch auf einen Boxsack ein oder ein Kissen.

Geh zum Kampfkunsttraining. (Übrigens mein Weg, meine Wut zu kultivieren)

Schnapp Dir Gewichte und trainiere bis Du glücklich nach Puste schnappst.

Kauf Dir eine Leinwand und Farbe und gib der Wut so einen Raum.

Schreib Dir die Wut von der Seele.

 

Obacht: Oft lassen wir die Wut raus, indem wir Freundinnen davon erzählen. Das tut meistens kurz gut, weil es erleichtert, also auch eine Form von „raus aus dem Körper“ zu sein scheint. Manchmal gibt jedoch ganz lieb gemeint ein Wort das andere und aus der Mücke wird ein Elefant. Also Obacht. Lieber Schreiben. Singen. Weinen. Transformieren. Was immer Dir gut tut, das Gefühl zu erforschen und den Körper davon zu befreien, was anderen Menschen nicht schadet: Mach es! Und wisse: Es braucht eine Zeit bis sich der Körper davon befreit hat. Es braucht eine Zeit, bist Du wieder zu Dir kommst, bei Dir bist. Also gönn Dir den Raum, nimm Dir die Zeit und gestehe sie auch anderen zu.

Belaste Dich nicht. Befreie Deinen Körper und Du befreist Dein Leben. Lass den Tiger raus. Zähme den Drachen. Nur sperre sie nicht weg. Lerne ihre Kraft zu nutzen. …und wer weiß: Vielleicht entsteht daraus etwas Neues, Schönes, Mutiges, Wertvolles – für Dich und andere Menschen.

Alles Liebe, Tina

 

Mikro-Treatments für mehr Lebensfreude

Ja, das Leben ist wild! Herzen werden gebrochen, Jobs können einem wirklich den Feierabend vermiesen und nicht jedes Wochenende ist so romantisch, harmonisch, idyllisch, wie es uns manch ein Socialmediakanal vorlebt. Oder vielmehr der Mensch, der ihn belebt. Auch dieser Mensch hat schwere und leichtere Tage.  Was er oder sie davon zeigt, entscheidet jede(r) selbst. Was es mit Dir macht, das entscheidest Du.

Das Leben ist wie es ist und machen wir uns nichts vor: Manchmal ist es beschissen. Mäh! Wer kann dreht sich um, zieht das Kissen über den Kopf und wartet bis die Gewitterwolken vorbeiziehen. Alle anderen schleppen sich durch den Tag. Und so sehen die meisten Menschen leider auch aus: Krumme Rücken, schiefe Füße und Zehen, mutloser Blick.

Aber bitte! Tut Euch das nicht an! Das Leben ist wunder-voll! Voller Wunder! Der Körper will fühlen, die Frage ist: Was gibst Du ihm? Du! Niemand anderes. Nicht Dein Freund, Deine Freundin, Deine Kinder oder Dein Team. Du entscheidest, wie sich Dein Leben anfühlt. Und weil sich das für viele gerade wirklich wild anfühlt, hier ein paar kleine Mini-Treatments für Deinen Tag:

ZEIT

Nimm Dir Zeit für Dich. Wenn Du von selbst nicht spürst, wann: Stell Dir den Wecker für kleine Me-Moments in denen Du mal aus dem Fenster schaust, die Wolken oder die Bäume betrachtest und durchamtest oder Dir bewusst einen Verwöhn-Tee kochst, mal kurz die Augen schließt oder Dir die Hände eincremst, einen schönen Duft einatmest,… Möglichkeiten gibt es viele, erinnere Dich selbst daran, indem Du diese Momente fest einplanst und sie Dir dann auch wirklich gönnst.

RAUM

Die Menschen die uns umgeben, tragen maßgeblich zu unserer Schwingung und damit auch Stimmung bei. Wer gibt Dir Raum, Dich zu entfalten? Wer macht Dir Mut? Wo kannst Du die sein, die Du wirklich gern bist? Betritt diesen „Raum“ täglich. Und sei es für ein paar Minuten. Manchmal reicht es schon in Gedanken, sprich: In Erinnerungen schwelgen und daraus Kraft schöpfen. Manchmal hilft ein Telefonat oder eine kleine Textnachricht. Einander physisch zu begegnen ist natürlich das allerbeste. Also schau das Du Dich sooft wie möglich, wenigstens 1x/Woche, mit Menschen triffst, die Dein Herz berühren und aufblühen lassen.

STILLE

In der Ruhe liegt die Kraft aus der heraus, wir wirklich klare und erfolgreiche Entscheidungen treffen können. Unser Alltag ist meist alles andere als Still, umso wichtiger wird die Nacht. Mein tägliches Treatment an mich, für wirklich tiefen und stillen Schlaf sind Ohropax. Du kannst Dich hin und her wälzen, bei jedem Geräusch aufschrecken, Du darfst Deinen Schlaf aber auch ganz aktiv nutzen, um Deine Akkus aufzuladen. Nachts Deinem Körper eine Pause zu gönnen, hilft Dir in Deinen Tagen kraftvoll und entschlossen zu agieren.

MUSIK

Hilft morgens in die Gänge zu kommen, mittags die Stimmungskurve zu retten und die Motivation anzukurbeln und abends Last abzuschütteln. Nicht neu, ich weiß. Aber: Machen, macht die Musik. Mach es Dir schön. Mach Msik an. Und schwinge Dich in ein Gefühl, wo Du Dich wieder wohl mit Dir und der Welt fühlst. Aber Obacht: Lass das Radio nicht achtlos dudeln. Achte auf die Texte. Liebesschnulzen bei Liebeskummer, programmieren Dich nur weiter auf Schmerz und Leid. Gangster Rap bei Zorn und Wut, tragen vielleicht auch icht unbedingt zu innerem Frieden bei. Viele Liedtexte befeuern das Drama im Leben. Also Obacht!

DETOX

Das uns das Leben so schwer vorkommt, hat auch viel mit der Last zu tun, die wir täglich aufnehmen und dann mit uns herumschleppen. Damit meine ich alles, was wir über die Nahrung aufnehmen (Du bist was Du isst), aber auch über Gespräche, Gedanken, Erwartungen … und wie bereits erwähnt: aus dem Radio oder Fernsehen. Sowohl körperlich als auch mental schleppen viele Menschen ziemlich viel „Rotz“ mit sich herum. Der Körper lässt das zum Glück immer mal wieder los, dann haben die Menschen zum Beispiel die Nase voll, schneuzen den alten Rotz raus. Aber Du musst nicht erst krank werden, um es Dir und Deinem Körper leichter zu machen. Schau, dass Du jeden Tag kleine Detox-Phasen einbaust:

  • grün und frisch essen (mindestens eine vegane Mahlzeit täglich)
  • viel Wasser trinken (ohne Kohlensäure und Eiswürfel)
  • Durchatmen und (gern geräuschvoll) Seufzen (befreit enorm und sortiert Dein mindset)
  • Bewegung (je nach Stimmung, kraftvoll und dynamisch, wild und laut oder sanft und milde, jedoch IMMER ACHTSAM)
  • sanfte Berührungen (knete Deine Hände und Füße, gönn Dir Massagen, Kuschel Dich glücklich,…)

Hab es schön! Mach es Dir schön! Genieße das Leben! Es ist so schnell wieder vorbei…

Alles Liebe, Tina

Mein magischer Moment

Am 12.Juni 2018: “Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum, ich träumt in seinem Schatten so manchen schönen Traum”.  Ich auch! Und hab‘s nicht einmal gemerkt. Bis heute. Wie bei vielen Menschen in Berlin, steht auch vor meinem Fenster eine Linde. Sie ist so ein bisschen der Baum von Berlin. 35 Prozent der Straßenbäume sind Linden. 155.000 insgesamt. Was das mit meinem magischen Moment zu tun hat? Nix. Ich dachte, ich erzähl das hier mal. Hahaha, nein! Seit ich wieder aus Ibiza zurück bin, kommt mir die Stadt als Lebensraum für uns Menschen sehr unnatürlich vor. Wir sollten so nicht leben, zwischen Beton, Glas und Stahl. Es tut uns nicht gut. Wir brauchen die Nähe zur Natur, zu den Elementen, den Wind um die Ohren, die Sonnenstrahlen, die Bäume und Sträucher. Wir sollten den Fuchs beim Stromern beobachten können, die Käfer, die Schmetterlinge und Bienen und den Duft der Erde einatmen, statt die Abgase und den Rauch von Zigaretten.

Die wachsende Sehnsucht nach Natur, hat mir gezeigt, wie nah ich ihr bereits bin. Zumindest ein bisschen Grün ist direkt vor meiner Nase: Diese wunderschöne Linde. Seit 13 Jahren leben wir hier so miteinander, doch erst seit einigen Tagen haben wir angefangen miteinander zu kommunizieren. Heute habe ich endlich auch verstanden, was sie mir sagen will und wozu sie mir dienen kann. Und Dir auch.

Im Herbst wird es einen Online Kongress zu meinem Buch „Werde die Frau deines Lebens“ geben. Das heißt, eine Woche lang gratis gebündeltes Expertinnenwissen. Dafür spreche ich gerade mit ganz vielen spannenden Frauen, über die verschiedensten Lebensthemen, auf denen sie Expertinnen sind. Heute mit Isabel Arès, Wissenschaftlerin, Buchautorin und Heilpraktikerin. Und so ganz nebenbei, erwähnt sie: „Ja, ja, die Linde ist als Baum der Liebe bekannt. Ein Frauenbaum. Ein heiliger Baum. Viele Sagen, Geschichten und Lieder berichten von ihrer Kraft. Die Blätter sind Herzförmig, ihr süßer Duft und die Früchte, die in Spiralen zu Boden fallen – alles sehr weiblich.“

Bei den Germanen war die Linde der Göttin Freyja, der Göttin der Schönheit und der Liebe, geweiht, bei den Slawen der Göttin Lada, die Griechen ordneten sie der Aphrodite zu. Nach der Christianisierung sprach man sie Maria zu. Unter ihr wurde Gericht abgehalten, in ihrer Krone mitunter ein Tanzboden aufgebaut – die Gerichtslinde, Dorflinde oder Tanzlinde.

Und wozu kann sie Dir dienen? Die Lindenblüten sind durch ihre schweißtreibende Wirkung in der Lage, Fieber zu senken und so eine Erkältung auszutreiben. Die Schleimstoffe lindern den Hustenreiz und beruhigen die Schleimhäute bei einer Entzündung im Rachen. Die krampflösende Wirkung kann auch Hexenschuss, Rheuma oder Gichtanfälle lindern. Bei Unruhezuständen wirkt ein Tee beruhigend und ausgleichend. Zarte Blätter kannst Du in Salate oder Smoothies geben oder als Pesto verarbeiten. Sie enthalten Flavonoide (unterstützen die körpereigene Abwehr), Gerbstoffe (vernetzen Proteine im Körper und wirken Entzündungshemmend) und ätherische Öle.

Dieses Wunder der Natur(apotheke) steht also einfach so vor meinem Fenster. Und ich dachte es wäre „nur“ ein Baum. Ganz schön Magisch! Und herrlich viel neues Wissen für heute.

Geschenkt von einer Frau, die ich  durch mein Buch kennengelernt habe, was wiederum mein magischer Moment vom 11.Juni 2018 war: Gestern Abend dachte ich noch, ich hätte keinen magischen Moment gehabt. Viele schöne Momente, aber wirklich magisch? Gestern habe ich aber auch mit den ersten Interviews für den Online Kongress angefangen und bin sehr glücklich eingeschlafen. Erst heute habe ich verstanden wieviel  Liebe mir mein Buch zurück gibt. Also wisse, hier ist der Beweis: Was immer Du gibst – Wissen, Kraft, Liebe, Mitgefühl, Humor,… – es kommt zu Dir zurück. Und wahrscheinlich verdoppelt und verdreifacht.

Verteile gern großzügig, was Du mehr in Deinem Leben haben möchtest.

#youcanbemagicaltoo

#magischmagich

Alles Liebe, Tina

 

Mein magischer Moment

Am 10.07.2018: Wer mich kennt weiß, dass ich an Zeichen Glaube, an Fügung, dass wir dem Schicksal in den Rachen greifen können, gleichzeitig uns aber auch ganz entspannt zurücklehnen und das Leben für uns wirken lassen könnten. Beides sehr spannende Wege. Welcher der Richtige ist? I don’t know, yet.

Was ich aber mit Sicherheit weiß ist: Wir dürfen viel mutiger sein. Das Leben noch radikaler umarmen, denn: Wir wussten lange vor unserer Geburt, was wir hier erleben und lernen wollen und wir gehen diesen Weg jetzt nicht allein. Jederzeit stehen uns Energien bei, lenken und beschützen uns.

Heute hatte ich das kurz vergessen, weil wir uns gerade sehr mit dem Schulwechsel meines Sohnes beschäftigen. Er soll im August von der 6. in die 7.Klasse wechseln und wurde leider von unserer Wunschschule abgelehnt. Das Amt hat uns als Ersatz eine andere Schule zugewiesen, doch die wollen wir nicht. Nun soll ein Anwalt helfen, aber das gestaltet sich gerade etwas kompliziert. (Falls jemand das liest und helfen kann: Sag gern wie!)

In diese Gedanken versunken, bin ich die Straße entlanggelaufen, schau in ein Schaufenster und sehe diesen Fahrradschoner. Und da war er, mein magischer Moment: „Never give up!“, war die heutige Botschaft für mich.

Heißt das weiterkämpfen? Oder heißt das, auf das Leben vertrauen?

Never give up – what?

Hahaha, manchmal könnten die Zeichen ruhig mit Beipackzettel und kurzem Erklärtext versendet werden. Aber es hat gut getan. Trotzdem. Denn ich bin wieder aufgewacht aus meinem Gegrübel und habe mich wieder er-inn-ert. Das Leben ist schön! Niemand hat ein Interesse uns zu quälen. Alles Teil des Learnings. Ich akzeptiere. Alles darf sein. …und werde nicht aufgeben an das Leben zu glauben und auch Euch für Eure Wunder und magischen Momente in Eurem Leben zu begeistern.

Was war es heute bei Dir?

Berichte! Zeige Dich! Und lass uns gemeinsam auch anderen Menschen etwas Magie ins Leben streuen.

#magischmagich

#youcanbemagicaltoo

Alles Liebe, Tina