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FRAUEN-PILATESRETREAT an der Costa Brava

10.-17. Oktober 2019 // „Werde die Frau deines Lebens“

Er-inn-ere dich! Was für ein Mensch möchtest Du sein? In dieser traumhaften Oase der Ruhe und Kraft, findest du Gelassenheit, Freude und Leichtigkeit. Gesundheit. Dich selbst. Komm mit an die Costa Brava. Lass dich durch gesundes Essen verwöhnen, durch Bewegung stärken und durch unser umfangreiches Wissen um Körper, Verstand&Seele heilen.

Wo?

Unser zu Hause für diese Reise ist die Villa Pi Blau, im malerischen Ort Begur, ca 1,5 Stunden nördlich von Barcelona. Vom Haus aus hat man einen atemberaubenden Blick auf das Mittelmeer und die wunderschöne Natur der Umgebung. Es bietet genügend Platz, um die warmen Spätsommertage zu geniessen, im Pool zu baden, sich zurückzuziehen, ein Buch im Garten zu lesen oder sich mit den inspirierenden anderen Frauen auszutauschen.

Nur einen kurzen Weg vom Haus entfernt, befinden sich zwei Strände und ein kleines Dorf. Einer der Strände ist natürlich und unberührt, während der andere einige kleine Kaffees und Restaurants bietet, die zum Verweilen einladen.

Das großzügige Haus, mit seiner Aussicht auf das Meer, hilft dir zu entspannen, anzukommen – in dir. Doch auch die Umgebung von Begur bietet viele Möglichkeiten für Ausflüge oder Wanderungen. Wir werden dich gern mit Tipps versorgen, wie du deine freie Zeit verbringen kannst.

Wozu?

Weil es höchste Zeit für ein neues Körperbewusstsein wird. Höchste Zeit, du selbst zu sein. Hell zu strahlen und den Weg der Freude zu gehen. Mein Buch „Werde die Frau deines Lebens“ wird roter Faden und Inspiration für diese Woche an der Costa Brava sein.

Schmeiß die überkritische Brille in die Ecke und wach auf! DU bist die Traumfrau DEINES Lebens. Du bist toll, so wie du bist und darfst jeden Tag noch besser werden. Niemand außer dir selbst begrenzt dein Potential. Habe den Mut deine Träume zu verwirklichen und Vertrauen in die Magie des Lebens und die Kraft der Liebe.

Tanke Sicherheit und Ruhe, finde Zufriedenheit, Kraft, Wissen, Gelassenheit, Leichtigkeit und wachse – wachse über dich hinaus.

Ich freue mich sehr auf dich!!! Das ist bereist mein 4.Retreat, das ich mit Sascha Kaus organisiere und kann voller Freude sagen: Es wird jedes Mal schöner!

Weitere Informationen und Buchung via:

https://sveetretreat.com/tsb19

Let’s talk body!

Als Babys lernen wir uns aufzurichten und zu laufen. Doch wesentlich schwerer, als einen Fuß vor den anderen zu setzen, ist es machmal, den eigenen Weg zu finden und den dann auch mit einer gewissen Haltung und Aufrichtung zu gestalten. Also suchen wir, testen, probieren, haben Erfolge dabei, genauso wie wir scheitern. So geht das ein Leben lang. Bei allen. Wir lernen. Wanken. Lachen und Weinen. Haben sonnige, veregnete, ganz langweilige und stürmische Tage, leichte und schwere. Auch ich übe das. Täglich. Nicht immer lachend, meist jedoch voller Zuversicht und Vertrauen in die Magie des Lebens. Und dann … passierte Chemnitz. Schockiert dachte ich: Was ist los mit den Menschen?

 

Ich bin in Karl-Marx-Stadt geboren und als Jungpionier zur Schule gegangen, habe das alte Sytem kippen sehen und Chemnitz aufblühen. So wie ich, hat diese Stadt ihre Ecken und Kanten, aber es ist noch immer meine Heimat. Und dann das! Es hat mich erschüttert. Genauso wie Paris und 9/11. Warum tun wir Menschen einander das an? Wozu? Wieso sind wir so hart miteinander, so zerstörerisch?

„Willst du die Welt verändern, geh dreimal durch dein eigenes Haus“,
besagt ein chinesisches Sprichwort.

Es beginnt in uns! Hier treffen wir die Entscheidung, wie wir agieren wollen in der Welt. Hier spüren wir auch, wenn wir aus der Bahn geworfen werden. Wie leicht das geht, kennen wir wohl alle. Kaum ist ein Zorn entfacht, brennt er alles nieder, was sich ihm in den Weg stellt. Die Folgen sehen wir überall auf der Welt. Vielleicht ist es wichtig und muss so sein. Vielleicht auch nicht. Meiner Meinung nach, wird es höchste Zeit, dass wir beginnen auf unser Herz zu hören, die Trennung voneinander zu hinterfragen und nach Gemeinsamkeiten zu forschen. Einander in die Augen zu schauen und die Hände zu reichen. Transnational. Zum Wohle der Menschheit und dieser Erde.

Welcher Beitrag, welche Kraft, welches Bewusstsein kann ich sein?

Meine Antwort – heute – ist mein neuer Podcast: „Let’s talk body!

https://soundcloud.com/tina-schuetze
https://www.youtube.com/channel/UCt1rgF_D99_aqyobgbncqfg
anchor.fm/tina-sch374tze

Für ein neues Körperbewusstsein und Selbsterkenntnis. Um gemeinsam zu erforschen, was der Körper sagt, was er sich wünscht, welche Themen er Dir spiegelt und um Dich daran zu erinnern, wie genial Du bist. Wie wundervoll dieses Leben ist. Das heißt: Wir sprechen hier Körper. Üben das … lauschen nach innen, schaffen Raum, spüren die Lebensenergie in uns, haben hoffentlich viel Spaß dabei und finden Klarheit darüber, wie Dein Leben leicht und fröhlich gelingen kann.

Um zu erfahren, was ich mit „Let’s talk body!“ meine, habe ich drei Folgen veröffentlich. Ab jetzt wird es jeden Donnerstag eine weitere neue Folge geben.

Abonniere gern, den für Dich passenden Kanal, um keine zu verpassen.

Damit wünsche ich Dir für heute ALLES LIEBEEE und freue mich sehr, wenn ich Dir auf meine Weise den Rücken stärken, Klarheit und Vertrauen schenken und die Hände reichen kann.

Tina

FRAUEN PILATESRETREAT auf Rügen

09.-15. März 2020 // New Beginnings auf Rügen

Das Leben ist Veränderung. Selten spüren wir das so deutlich wie in den ersten Wochen des Jahres. Das neue Jahr ist jung, die Erwartungen sind groß, gleichzeitig hockt uns aber noch der Winter, die Kälte und die Festtage in den Knochen… und wer weiß, was noch alles an Mustern, Programmen und Erfahrungen. Also, stop downloading the passt und: Let’s talk body! Lass uns schauen, was sich Dein Körper wünscht. Wir werden etwas Tempo aus dem Tag nehmen, zur Besinnung kommen, Kraft spüren und die Energiedepots auffüllen. Wir werden Raum schaffen, für all das, was Du dir genauer anschauen möchtest, was Dir wichtig ist oder sich ändern darf – in Dir und darüber hinaus. …und sicherlich irre viel Spaß dabei haben!

Wozu?

Um Dich zu erinnern, wer Du bist, was Du willst und wie es gelingen kann den Weg der Freude zu gehen. Jeden Tag ein bisschen. Für Dich. Deine Kinder. Deine Ideen und Wünsche. Die Frauen vor dir und die Frauen nach dir. Zum Wohle der Menschheit und dieser Erde.

Wie?

Indem wir unsere Tage sanft mit Meditation und Schreiben beginnen, mittags sporteln, unsere Kraft spüren und trainieren und abends den Tag ebenso sanft wieder mit Atmen, Recken, Strecken ausklingen lassen und uns nach der Sauna am Kamin einkuscheln. Leckeres Esssen gibt es natürlich auch. Wie immer wird uns Sascha Kaus mit seinen veganen Köstlichkeiten verwöhnen.

Wann?

vom 09.-15. März 2020

Wo?

Im liebevoll restaurierten alten Kornspeicher auf Rügen. Er liegt im Südosten der Ferieninsel zwischen Kornfeldern, Pferdekoppeln und dem Bodden im Örtchen Zicker.

Weitere Informationen und die Möglichkeit Dich anzumelden findest Du hier:

https://sveetretreat.com/tsr19

„Miteinander reden ist besser als übereinander.“

… diesen Satz habe ich vor einigen Tagen bei Jürgen Todenhöfer gelesen und dachte: „Ja, genau!“ Was sich auf so viele gesellschaftliche Ebenen und zwischenmenschliche Themen übertragen lässt, gilt auch für uns selbst und den Körper: Mit ihm reden, ist besser als über ihn.

Ich wage sogar die wilde These: Würden wir uns selbst besser kennen, wären wir auch im Miteinander wesentlich milder. Wären wir bewusst und liebevoll mit uns selbst, wären wir das auch mit anderen und würden vielleicht sogar noch wahr-nehmen, wie gut es uns eigentlich geht.

Doch what happens if you squeeze an orange? Es kommt heraus, was drinnen ist. Bei einer Orange Orangensaft und bei den Menschen? Was kommt raus unter Druck? Es zeigt sich, wie es in diesem Moment in ihnen aussieht, wie sie sich fühlen und leider fühlen sich viele Menschen im Mangel. Sie ringen ums Überleben und das kann aus den Menschen Bestien machen. Das sehen wir gerade. Im Fernsehen, auf der Straße, im Supermarkt. Auch an uns selbst. Also ich auf jeden Fall. Auch ich werde noch wütend, zornig und laut, wenn ich gequetscht werde, bestimmt Punkte „gedrückt“ werden. Es ist ein Üben. Gern zusammen. Jeden Tag ein bisschen.

Darum reibe ich mich auch etwas an #bodypositivity. Es ist ein Anfang und geht schon enorm in die richtige Richtung, hört sich für mich jedoch oft nicht nach üben, nach verstehen und verinnerlichen wollen, sondern noch nach schönreden an. Das, was die meisten Frauen an ihrem Körper bemäkeln, hat Gründe. Oftmals sehr tiefe, sehr alte. Ich glaube nicht, dass sie sich so leicht wegreden lassen und zu akzeptieren sind. Vor allem nicht, wenn diese Gründe mit tief verwurzelten Gefühlen einhergehen – sich kacke zu finden, sich allein zu fühlen, in sich selbst und im Leben nicht anzukommen.

Die letzten Monate hab ich mich gefragt: Was für ein Beitrag kann ich sein? Was habe ich „noch“ zu geben? Es ist alles gesagt. Seit Jahrzenten schon! Es gibt so viele Coaches, Trainer und Lehrer. So viele Webinare, Seminare, Kurse, Workshops, Coachings und Input. Es müsste uns spitze gehen. Allen. Täglich. Was ist los? Darauf gibt es so viele Antworten wie es Menschen gibt.

Und nun? Was habe ich noch zu geben? Ich spreche Körper. Fließend.

Für alle die verstehen wollen: Let‘s talk body!

Mehr denn je, finde ich, dass wir ein neues Körperbewusstsein brauchen, dass wir wissen sollten, wie wir gemeint sind, wie unser Körper gestrickt ist und was uns all das über unser Leben verrät. Wir sind so machtvoll und nutzen nur einen Bruchteil davon. Das darf sich gern ändern. In Dir, in mir, in uns allen, der Politik, der Wirtschaft, dem Bilungs- und Gesundheitssystem, den Medien. Möge es gelingen.

Wenn es Themen gibt, die Dich bewegen, dann lass mich das gern wissen. Wenn es Möglichkeiten gibt, Gaben und Talente, Ideen … was immer (D)ein Beitrag sein kann, diesen Weg zu gestalten: Lass es mich gern wissen. Lasst uns einander die Hände reichen. Lasst uns miteinander reden.

Miteinander ist besser. ;-D

Was noch?

Zu meinem Buch „Werde die Frau deines Lebens“ gibt es Ende Oktober einen Online Kongress. Die Idee hatte Anja, eine Leserin und inzwischen gute Bekannte von mir, die mit ihrer Familie gerade eine Weltreise macht und eine große Inspiration für mich ist. Einfach mal machen. Das hat Spaß gemacht und war eine völlig neue Erfahrung für mich. Wir haben mit ganz tollen Expertinnen gesprochen, die vielleicht auch für Dich oder Freund*innen, Verwandte, Bekannte, Kolleg*innen ein Beitrag sein können. Schau es Dir gern an. Fühl selbst.

Wenn Du Dich für den Kongress anmeldest, bekommst Du gratis Zugang zu den Interviews. Manche sind etwas wackelig, aber alle mit Freude.

Bis zum nächsten Newsletter: Genieße die Schönheit des Herbstes. Mit allen Sinnen. Lass uns üben, Frieden in die Welt zu tragen – im Kleinen wie im Großen. Auf’s Höchste und Beste.

Alles Liebe, Tina

Klarheit als Sprungbrett für Zufriedenheit

Wie war dein Sommer? Die Hitze hat bei vielen einiges auf- und hochkochen lassen. Auch ich habe wieder viel gelernt – über mich, das Leben und unser miteinander. Es überwiegt die Dankbarkeit für die extrem entspannten Ferien mit meinen Kids und all die wundervollen Momente und Gespräche mit lieben Freunden. Darunter mischt sich nun die Vorfreude auf all das, was uns der Herbst so bringen mag und eine herrliche Portion Tatendrang mein Wissen in die Welt zu tragen. Und du so?

Laut QiGong Kalender sind wir bereits mitten im Herbst. Auch wenn sich die Tage noch warm anfühlen, so wird die Luft bereits spürbar kühler und trockener. Diese Entwicklung in der Natur schenkt uns Menschen Klarheit. Überschüssige Sentimentalität und Wunschdenken dürfen gehen. Jetzt ist Zeit für Wahrheit … dank Klarheit.

Eine gute Zeit für eine Bestandsaufnahme: Was sind deine Stärken? Was sind Schwächen? Beides ist wie es ist. Bewertet wird im Kopf. Das Herz schaut hin. Der Schoss/Bauch gibt Raum, Knie und Rücken zeigen wie leicht oder schwer es gelingt, die Lungen lassen dich spüren, ob die Balance stimmt. Dein ganzer Körper hilft dir bewusst zu machen was ist.

Werde dir deiner Stärken und Schwächen bewusst und schau wach nach Lösungen. Es geht um Selbsterkenntnis. Klarheit als Sprungbrett für Zufriedenheit, nicht als Werkzeug für Selbstkritik.

Vielleicht hilft dir folgende kleine VISUALISIERUNGSÜBUNG:

Stell Dir vor, Du bist im Tunnel einer Welle. Du siehst das Wasser glitzern, die Sonne, spürst aber auch das Rauschen und den Druck. Das Ende dieser Welle symbolisiert, was Du erreichen willst. Da willst Du hin. Was wartet dort auf Dich? Die Welle selbst steht für all das, was gerade auf Dich einprasselt, über Dir zusammenzubrechen droht. … Schau es Dir an. … Nimm war. … Behalte Dein Ziel im Auge. … Vertraue dem Leben. … Schließlich beobachtest Du, wie Du Surfer like aus dieser Welle herausgleitest und sie hinter Dir zusammenfällt.

Kurz inne zu halten, sich bewusst zu machen „Was ist da los?“, ist ein kraftvoller Schritt zu „Heilung“. Mir hat diese kleine Übung letzte Woche so gut getan. Aber fühlt selbst.

Und natürlich hilft Atmen. Immer eine gute Idee, doch jetzt ganz besonders. Jedes Mal, wenn du einatmest, nimmst du die kühle Trockenheit des Herbstes in deinem Körper auf und genau wie die Feuchtigkeit aus der Atmosphäre herausgedrückt wird, wird sie aus deinen Lungen gepresst.

In meinen #mindful #moments jeden Morgen auf Instagram geht es diese Woche um das Thema Wut. Falls es dich interessiert, dann hör gern rein. Zu sehen gibt es ja nix, aber vielleicht bewegt es dich. Die Videos sind 24h online.

Darüber hinaus kannst du die Trockenheit des Herbstes ausgleichen, indem du wieder mehr warme, feuchte Speisen, wie Suppen und Porridge in deine Ernährung integrierst. Schau gern, was uns die Natur zu dieser Jahreszeit an Gemüsen, Obst und Kräutern schenkt. Zu den herbstlichen Gewürzen gehören zum Beispiel Knoblauch, Lorbeerblätter, Lauch, Ingwer und Kapern.

Bis zum nächsten Newsletter: Atme Frische ein und finde Klarheit – jeden Tag ein bisschen.

Und/oder lass dich noch etwas von mir inspirieren. In den Vergangen Wochen habe ich auch etwas über „Fortschritt, Auftritt und Freudensprünge“ geschrieben, „Gesund für immer?“ und mein dringendstes Thema „Stell dir vor, der Körper spricht, und keiner hört hin“.

Alles Liebe, Tina

 

Foto: Hendrik Thul

Fortschritt, Auftritt, Freundensprünge

Zeig mir deine Füße und ich sage dir, wie du im Leben stehst. Kann das sein? Ich finde schon, denn die Naturgesetze zeigen uns immer wieder: Wie im Großen, so im Kleinen. Wie oben, so unten. Wie innen, so außen.

Auch unsere Sprache, berichtet von FortSCHRITT, verSTEHEN und FreudenSPRÜNGEN. So spiegeln unsere Füße, auf der körperlichen Ebene in vielerlei Hinsicht, wie uns das Leben gelingt, wo der Schuh drückt, wir uns aufreiben, Anstoß nehmen oder einschneidende Erfahrungen machen. Manchmal zeigen die Füße eins zu eins, wie in den Lehrbüchern von Rita Fasel und Rüdiger Dahlke, wie Innen so Außen. Ganz simpel und klar, einfach und unaufgeregt, so dass ich mich frage, wieso das nicht in der Medizin angewandt wird? Wieso wir diese Form der Selbsterkenntnis nicht von klein auf in der Schule lernen? Wieso noch immer so sehr im Außen gefragt und geschaut und so wenig Innen geforscht wird?

Obwohl Selbstoptimierung ein großer Trend und enormer Absatzmarkt ist,  schauen wir m.E. noch viel zu wenig auf uns selbst. Oder viel zu selten liebevoll, bewusst, mit der Absicht wirklich verstehen zu wollen. Erkennen zu wollen. Mutig das Leben anzupacken und mit all unseren Gaben und Talenten zu genießen. So viel Druck, so viel Müssen, so viele Ziele und Geschwindigkeit, Einseitigkeit und so wenig Raum für den ganzen Menschen. Das ist den Körpern anzusehen – von Kopf bis Fuß.

Neulich traf ich eine Freundin mit einer blutigen Scharte am Hals. Erschrocken fragte ich sie was passiert sei, worauf sie ziemlich cool abwinkte und erklärte: „Andere machen Sport, ich räubere rum und erfahre meinen Körper eben auf diese Weise.“ Ziemlich klug. Denn die Seele will fühlen – den Körper, das Leben, das Menschsein. Unbedingt. Wie wir Gefühle kreieren, das entscheidet jede(r) für sich. Ist das gut? Ist das schlecht? Entscheidet auch jede(r) für sich. Es ist. Der Körper spiegelt zurück, was dem Individuum noch nicht so bewusst, sprich klar ist. Richtig oder falsch, bewertet maximal der Verstand, spielt jedoch auch hierbei keine Rolle, nur der Erkenntnisgewinn.

Jedes Erlebnis schenkt uns ein Gefühl und zwar jedem und jeder ihr/sein eigenes. Egal ob du einen Marathon läufst, oder dich noch einmal im Bett umdrehst, beides weckt Emotionen in dir. Macht dir den Moment bewusst. Ringt dir Entscheidungen ab. Mit dem Gefühl kommt eine Erfahrung und mit der Erfahrung die Erkenntnis, ob du so leben möchtest, ob das genau so genau richtig für dich ist bzw. sich für dich, jetzt, hier richtig anfühlt.

„Der Mensch braucht für jede Erfahrung und für jeden Bewusstseinsschritt

den Weg über die Leiblichkeit“ (Dethlefsen/Dahlke – „Krankheit als Weg“)

Jedes Lernen, findet also über den Körper statt. Ein Glück ist er ein wirklich guter Kumpel und macht es uns ganz leicht zu lernen und zu verstehen, zeigt geduldig und deutlich, was wir erkennen sollen – im Körper und schließlich auch im Leben.

Diese Woche widme ich mich in meinen #mindfulmoments, jeden Morgen 6:45 Uhr auf Instagram den Füßen. Heute hat die Technik gestreikt und das Livevideo konnte leider nicht geteilt werden. Aber sicher morgen wieder. Und dann fühl dich gern eingeladen gemeinsam mit mir und doch für dich zu schauen, was dir die Füße über deinen Fortschritt verraten, wo du unter Druck stehst, dich verbiegst, festkrallst oder in der Luft hängst, noch Verbindung fehlt, wie dein Auftritt ist und ob du den Bogen raus hast.

Nur kurz. 5 min Bewusstsein, als achtsamen Start in den Tag. …oder wann immer dir danach ist, denn das Live Video bleibt 24h online.

Schau liebevoll auf dich! Es ist wie es ist. Aber ich finde: Es ist Zeit für ein neues Körperbewusstsein! Höchste Zeit!

Alles Liebe, Tina

Gesund für immer?

„Erst wenn wir die Themen des Körpers auch auf seelischer Ebene verstanden haben und unser Leben dementsprechend gestalten, geht auch die Krankheit.“, hab ich letzte Woche in meinem Blogpost geschrieben. Die gute Nachricht ist: Das stimmt. Die Schlechte: Wir werden uns immer mal wieder erkälten, anstoßen, in den Finger schneiden oder den Kopf zerbrechen. Krankheit gehört zum Rhythmus des Lebens genauso dazu, wie Hunger und Müdigkeit. Gesund für immer, wird schwierig. Allerdings kommt Krankheit auch nicht wahllos über uns, zufällig oder gar als gemeine Strafe. Leben ist der Tanz zwischen den Dualitäten von gut und schlecht, viel und wenig, hell und dunkel, heil und krank. Leben ist Veränderung, Bewegung, Wachstum, Lernen. Da zwickt und zwackt es schon mal, kommt alter Rotz hoch oder erhitzen wir.

Als ich gestern Nacht mit dem Flieger zurück nach Berlin geflogen bin, hatten wir eine respektable Verspätung. Nachdem alle Passagiere in ihren Sitzreihen angeschnallt und startbereit der Crew beim Sicherheitstango zusahen, verkündete der Pilot, dass wir hier noch eine weitere Stunde miteinander verbringen dürfen. Ohne Aussteigen. Ohne Air Condition. Dafür mit gefühlten 50 Grad und Passagieren auf 180. Die Emotionen waberten durch die Stuhlreihen und die Menschen begannen einander anzustecken – mit Wut, mit Panik, mit Unruhe, wie eine Reihe Dominosteine aneinander klappen.

Was immer passiert in der Welt, kann auch dich berühren, in dir schwingen und sich schließlich auch durch deinen Körper zeigen. Nicht immer alles, nur das, wo du eine „Lücke“ hast. Wenn Gesundheit ein JA wäre, so zeigt Krankheit alles wozu wir NEIN sagen, was wir verdrängen, ablehnen, vermeiden oder noch nicht ver-inn-erlicht haben.

Dann wirst du hartnäckig. Fällt es dir schwer das Erlebte zu verdauen. Hast du schwer daran  zu schlucken. Möchtest nichts sehen. Nichts hören. Machst dich krumm. Schneidest dir ins eigene Fleisch. Möchtest du der Welt was husten. Und manchmal wirst du dir vielleicht (fast) den Kopf zerbrechen.

Wir sagen dann Krankheit dazu, dabei könnte es auch Wachstum heißen. Die Nägel wachsen, die Haare, die Haut erneuert sich und so wächst auch der Mensch als ganzes jeden Tag ein bisschen. Und wenn da mal was zwickt, hakt oder klemmt, ist das sicherlich lästig, schmerzhaft und kann auch tierisch Angst machen, doch haben wir dieses Bewusstsein, um zu verstehen. Es ist ein Prozess, ein Weg, eine lebenslange Aufgabe.

Hör auf deinen Körper, deine Intuition. Ohne Angst. Ohne Wut. Ohne Kampf. Akzeptiere was sich zeigt und dann schau geduldig (;-D), wie es gelingen kann heil zu werden.

Folgende fragen können helfen:

Was fehlt dir?

Was ist zu viel?

Wozu dient es dir?

Vertraue dem Leben und wachse.

Alles Liebe,

Tina

 

 

Foto: Hendrik Thul

Stell dir vor, der Körper spricht, und keiner hört hin

Fast jeder trägt in sich den Wunsch, sich selbst besser zu verstehen. Wer bin ich? Was mache ich hier? Was will ich vom Leben? Was habe ich zu geben? Aber auch: Wie werde ich den Tinnitus los? Warum schlafe ich seit Tagen so schlecht? Wozu bekomme ich ausgerechnet jetzt diesen Pickel? Auf der Stirn? Was mache ich gegen die Schulterschmerzen? Die Wege, die wir gehen, um zu verstehen, die Lösungen, die wir dabei finden, sind sehr individuell. So wie unsere Körper.

Die Frage ist jedoch: Bist du bereit zu verstehen?

Und: Handelst du schließlich auch danach?

Nur wissen reicht nicht. Ob du das Wissen auch anwendest, entscheidet, wie gesund, stark, attraktiv und vital, wie glücklich und zufrieden du dich in deinem Körper fühlst.

Ein Beispiel? Erinnere dich an deine letzte Flugreise. Wie ging es dir danach? Rückenschmerzen? Halsschmerzen? Müdigkeit? Hautauschlag? Steifer Nacken? Nichts von all dem? 100 Menschen steigen aus dem gleichen Flugzeug, haben die gleiche Reise hinter sich, doch macht jede(r) eine andere Erfahrung. Denn obwohl alle aus dem gleichen Flugzeug steigen, machen sie das doch in 100 verschiedenen Körpern, mit 100 verschiedenen Lebensgeschichten. Was die eine angenehm erfrischt, schenkt der anderen eine Rotznase und der nächsten zieht‘s in den Rücken. Gleiche Erfahrung, unterschiedliche körperliche Reaktion.

Die moderne Medizin, genauso wie alternative Heilmethoden, die Wellness- und Ernährungsbranche bieten umfangreiche Lösungsmöglichkeiten, um wieder zu gesunden. Doch es bleibt unsere individuelle Aufgabe zu verstehen. Was ist da los? Was will mir mein Körper damit sagen? Was ist hier, jetzt gerade meine Aufgabe?

Krankheiten bringen Aufgaben mit sich. Heilung –  im Körper, aber auch auf seelischer Ebene. Erst wenn wir die Themen des Körpers auch auf seelischer Ebene verstanden haben und unser Leben dementsprechend gestalten, geht auch die Krankheit. Bleiben wir nur auf körperlicher Ebene, kann es sein, dass die Aufgabe weiter durch den Körper wandert und sich von einem Organ zum nächsten verschiebt, sich wandelt und immer wieder anzeigt: Schau. Hier. Hin. Mach was!

Schon oft habe ich gesehen, wie selbst nach Operationen, Symptome wieder kommen. An der gleichen Stelle. Aber auch in der gleichen Körperregion. Es bleibt im Sakral und wandert von der Bandscheibe in die Gebärmutter. Es bleibt im Brustraum, im Bauch, in den Beinen,…  Alles ist miteinander verbunden und scheint nur darauf aus zu sein, dass wir lernen. Wachsen. Heilen. Verstehen – uns selbst und das Leben.

Hört sich verrückt an? Verstehe ich. Fand ich anfangs auch und rate daher: Bleibe skeptisch. Glaub mir nix. Fühl selbst. …und frage dich gern, beim nächsten Jucken, Zwicken, Husten, Schmerzen:

Welcher Körperteil ist betroffen? Was will mir der Körper damit sagen? Wozu dient es mir? Was ist gerade meine Auf-Gabe? Welche Themen sollte ich genauer anschauen? Integrieren?

…und was passiert, wenn du danach handelst?

…und was passiert, wenn du ignorierst, was dein Körper sich wünscht.

Glaub mir nix. Fühl selbst.

Alles Liebe, Tina

Gruppeninhalation an der Uferzone

Wäre ich Gesundheitsministerin, wäre das eines meiner wichtigsten Anliegen: Alle mal schön Durchatmen. Jeden Morgen. In der Natur. Nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, sprich: der Körper schreit, der Mensch Krebs hat und nach Kühlungsborn zur Gruppeninhalation an die Uferzone geschickt wird, um zu heilen, sondern jeden Tag durchatmen, erfrischen, auftanken. Atmen allein heilt nicht alles, aber es hilft doch sehr.

So gierig wie viele Menschen nach höher, schneller, weiter streben, so wenig Sauerstoff gönnen sie sich und ihren Zellen. Das ist verrückt. Und so benehmen sich die Menschen nun auch. In vielerlei Hinsicht verrückt. Schau Dich um, lies Zeitung, höre Nachrichten und Du siehst, was ich meine. Wir Menschen wollen viel, machen viel, gönnen uns wenig. Zumindest wenig bewusst. Und vor allem, wenig von dem, was unaufgeregt daher kommt. Gratis auch noch. Reichlich. Für alle gleich viel, gleich schön, gleich gut. Was ist denn daran besonders? Nix. Und doch sprechen wir hier von nicht weniger als dem Lebenselixier: Sauerstoff.

Die meisten Menschen atmen leise und flach. So fühlt sich schließlich auch das Leben an. Flach. Würden wir regelmäßig inne halten, tief durchatmen, seufzen,… Wer weiß, vielleicht bekäme dann auch das Leben wieder mehr Tiefe. Vielleicht würden wir dann einander wieder begegnen wollen, nah sein wollen, uns ernsthaft austauschen und nicht nur updaten. Vielleicht würden wir uns selbst wieder besser spüren, respektvoller mit dem eigenen Körper umgehen und auch das Leben wieder wertschätzen lernen. Vielleicht wären wir auch einfach etwas entspannter, fröhlicher, glücklicher. Möglich.

Die Lunge ist der beste Freund des Herzens und wie die Haut, ein wichtiges Kontaktorgan. In einem vollen Yogaraum wird sehr deutlich, was gemeint ist mit „wir atmen alle die gleiche Luft“. Wir berühren einander über den Atem, ob wir das wollen oder nicht. Wesentlich bewusster berühren wir einander durch Worte, die wir mit unserem Atem gestalten. Sprache kann Nähe schaffen oder Distanz, Freude bereiten oder Wut erzeugen, Antworten schenken oder Fragen stellen, Streicheln oder Kratzen, sich derb oder sanft anfühlen. Auf jeden Fall gelingt auch Sprache m.E. wesentlich freudvoller, wenn wir mal kurz Ruhe bewahren und durchatmen. Seufzen. Raum schaffen. … und erst dann interagieren.

Zum Glück, geht das mit dem Atmen ja ganz leicht. Ein und aus. Durch die Nase. Tief in den Bauch, zwischen die Rippenbögen und unter die Schlüsselbeine und wieder gründlich aus, aus, aus.

Darüber hinaus gibt es dann noch zahlreiche Möglichkeiten, wie wir den Atem gezielt steuern und nutzen können. Für Balance, Entspannung, Erfrischung, mehr Energie und inneres Gleichgewicht. Probiere es aus. Fühl selbst. Fühl Dich.

Die folgende Atemübung, ist Teil meiner Morgenroutine und kommt auch in meinen Coachings regelmäßig erfolgreich zum Einsatz:

Leg beide Hände an Deinen Hinterkopf. Rücken und Nacken sind lang und gerade, das Kinn ist leicht zur Brust geneigt. Schließ die Augen. Rotiere nun mit geradem Rücken soweit wie möglich nach links und atme über die Nase ein. Rotiere dann nach rechts und atme über die Nase aus. Zunächst testend und langsam, dann aber gern schnell und schwungvoll. Nach links, einatmen und nach rechts, ausatmen. Hin und her. Ein- und ausatmen. Die Hände bleiben am Hinterkopf, die Ellenbogen öffnen den Brustkorb und Deine Haltung bleibt schön aufrecht.

Atme so für zwei Minuten. Danach: Arme absinken lassen. Nachspüren.

Erfrische Deinen Körper, erfrische Deinen Verstand, finde Tiefe, Freude, Balance … und atme!

Atme ein, was kommen darf und atme alles aus, was Deinen Körper einengt, sich schwer und dunkel anfühlt.

Atme ein, was Du Dir in Deinem Leben wünschst und atme aus, was Dich daran zweifeln lässt.

Wenn Du gestresst bist, Angst spürst oder den Kontakt zu Dir selbst vermisst: Atme, als würdest Du schaukeln. Ein und aus. Schwinge in Gedanken – vor und zurück. Ein- und ausatmen. Gib Dich der Weisheit Deines Körpers hin. Lass Dich führen. Schwinge mit dem Atem. Schwinge mit Deinem Körper. Und nach und nach, wird sich Besserung einstellen.

Atme. Atme! Es ist genug für alle da.

Alles Liebe, Tina

Foto: Hendrik Thul

Das Potential sexueller Energie

Wenn kleine Jungen sich nackig mit ihrem Geschlecht auseinander setzten, finden das alle putzig. Spielt ein kleines Mädchen neugierig mit ihrem Körper, wird das meist ganz schnell unterbunden. Auch heute, in unseren vermeintlich aufgeklärten Zeiten, hat es ein „Geschmäckle“, wenn Mädchen ihren Körper erforschen und Frauen einen natürlichen Zugang zu ihrer Vagina (Huch!), ihrer Sexualität (Bitte?!),  Menstruation (Ohnein!) und der schöpferischen Kraft (Achnaklar!) in sich haben und erst recht, wenn sie öffentlich darüber reden. Dabei bilden Sex und Liebe zusammen, zwei enorm kraftvolle Energien, die in der Menschheitsgeschichte tiefe Spuren hinterlassen haben – zerstörerische Kriege, aber auch geniale Erfindungen, Kunstwerke oder erfolgreiche Unternehmen. Die Kraft ist riesig. Das Potential enorm. Was Menschen daraus machen, sehr unterschiedlich.

„Kochendes Wasser kann Gemüse weich kochen … und ein Ei hart. Wir entscheiden, wie wir die Energie nutzen, was wir aus den Umständen machen.“

Wir können unsere Sexualität also weiter in der Schmuddelecke hocken lassen, oder aber befreien. Denn wenn ich sage Befreie deinen Körper und du befreist dein Leben, meine ich damit nicht nur die Blockade im Rücken, das schmerzende Knie, den Halux oder die Schlaflosigkeit. Dann meine ich auch:

die schmerzhafte Blutung,

PMS,

Endometriose,

Genitalherpes,

Vaginalpilze,…

In unserem Schoß befindet sich ein enorm wichtiges Energiereservoir. Die Yogis sagen dazu „Sakral“, die Kampfkünstler „Hara“, die QiGong Meister „unterer Dantien“ und der Volksmund eher Wabbel, Speck, Plauze, Wampe oder Kessel. Alles „nur“ Worte für eine Kraft, die Energie in Materie verwandelt. Frauen geben in ihrem Schoß nicht nur neuem Leben Raum, um zu wachsen und zu gedeihen, sondern auch Ideen, Firmen, Projekten. Sprich: aus Liebe wird ein Kindlein, aus einem Gedanken ein Produkt, eine Dienstleistung, Geld. You name it.

Sexualität ist Begeisterung, Leidenschaft, Motivation etwas zu bewegen, auch andere zu bewegen. Wenn es uns gelingt, uns freudvoll mit unserer Sexualität auseinanderzusetzen, dann bringen wir auch viele andere Bereiche unseres Lebens in Bewegung. Anders gesagt: Wenn wir Frauen weiterhin versuchen, die besseren Männer zu sein, berauben wir uns selbst unser natürlichen Schöpferkraft. Kastration am Körper und am Leben. Wozu? Frage ich Dich?

Meist aus Angst:

  • vor Kritik
  • vor Armut
  • vor dem Tod

Urängste, die eng miteinander verwoben sind. Aus Angst vor Kritik passen wir uns an, tragen Frauen asexuelle Kostüme, Hosenanzüge wie Männer, um nicht aufzufallen, anzuecken, angepasst mitzuschwimmen. Aus Angst vor Kritik kaufen wir fleißig vom Neuesten das Neueste, schlucken wir unsere Meinung lieber herunter, finden faule Kompromisse, halten den Mund, wo es doch in uns nach Gerechtigkeit, Wertschätzung, Respekt, Toleranz, Anerkennung,… schreit. Aus Angst vor Kritik, verstecken wir unsere weiblichen Reize, unsere individuelle Schönheit und trauen uns nur hinter vorgehaltener Hand über Menstruation und ähnliche Themen zu sprechen, um nicht aufzufallen, anzuecken, angepasst mitzuschwimmen.

Die Folgen könnten schließlich schwerwiegend sein: Kündigung, Arbeitslosigkeit, Armut, Krankheit, Alleinsein, Tod. Ende Gelände. Also lieber mitschwimmen? Das entscheide bitte selbst.

Aus meiner Sicht rate ich jedoch:

Zieh Dich immer mal wieder mit Dir selbst zurück (am besten während Deiner Menstruation) und erforsche neugierig wer Du bist – auf körperlicher, seelischer und mentaler Ebene.

Lausche nach Innen:

Wo versteckst Du Dich und Deine Weiblichkeit? Wann und mit wem? Wozu?

Von wem hast Du das gelernt/übernommen? Gib es zurück und mach Deine eigenen Erfahrungen.

Wo willst Du mehr ins Licht treten?

Welche Themen berühren Dich?

Was möchtest Du (mehr) in die Welt tragen?

Wer kann Dich unterstützen/begleiten?

Wer lebt Weiblichkeit/Sexualität auf eine Weise, die Dir gefällt?

Wie kann es auch für Dich gelingen?

Lass Dich inspirieren von überragenden Persönlichkeiten der Weltgeschichte, die – fast alle – angeregt, durch eine „Muse“, durch den Wunsch, eine Liebe zu erobern oder zu beeindrucken, über sich hinausgewachsen sind. Sie haben ihre sexuelle Energie in Schaffenskraft umgewandelt und sind unerschrocken ihren Weg gegangen. Oftmals waren diese Persönlichkeiten Männer.

Time‘s up, Ladies! Transmute your sex, grow and shine bright  … und inspiriere dadurch auch andere Frauen. Lasst uns einander die Hände reichen und unsere Weiblichkeit feiern – zum Wohle der Menschheit und dieser Erde. Auch unser Wissen, unsere Ideen dürfen Großes bewirken. Durch den Fluss der körperlichen und mentalen Liebe, fließt auch unser Leben wieder geschmeidiger – für Männer und Frauen gleichermaßen.

Es ist an der Zeit für ein neues Körperbewusstsein. Sexualität ist ein wichtiger Teil davon.

In diesem Sinne: Genieße den Sommer!

Alles Liebe, Tina