Body, Mind, Soul
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Sei realistisch und erwarte Wunder

Wir sehnen uns nach Magie und dem Zauber des Lebens, finden das in Büchern und Filmen, gehen gern mit den Protagonisten auf wundervolle Reisen, um dann unsanft im eigenen Leben zwischen Wäschebergen, Zugverspätung, doofen Dates und Meetinggeblubber aufzuwachen. Aber schauen wir wirklich genau hin? Sehen wir, was uns das Leben täglich schenkt? Was uns zufällt? Was sich charmant fügt? Ich weiß, dass sooo viel für uns möglich ist. Ich weiß, dass Du magisch bist. Dein Körper, die Pflanzen und Tiere, die Steine, die Häuser – alles ist Energie und alles ist miteinander verbunden. Es ist Wunder. Die Welt kann Dein zu Hause sein, die Menschen Deine Familie.

Nur ein ein kleiner Funke Magie und schon wird Dein Leben fröhlich, bunt und zauberhaft.

Darum geht es in meiner Idee, in den nächsten sechs Wochen jeden Tag zu dokumentieren, was Magisches passiert ist. Das soll keine Challenge sein, sondern eine Einladung. Es soll auch nicht zeigen wie magisch ich bin, sondern, wie magisch DU sein kannst, wie magisch jeder und jede Einzelne von uns Menschen ist und das jeden Tag etwas ganz zauberhaftes FÜR UNS geschieht.

Wie funktioniert’s? Du machst ein Foto oder ein Video, schickst es mir an mail@tinaschuetze-berlin.de oder postest es auf Instagram und verlinkst mich, indem Du @tina_schuetze_berlin  hinzufügst. Eine Form hab ich noch nicht so richtig gefunden, aber mich entschlossen die Einträge zunächst zu sammeln. Wir können das ganz leicht auf Instagram „archivieren“, in dem wir den Hashtag #magischmagich oder #youcanbemagicaltoo nutzen und folgen. So erschaffen wir eine kleine feine Sammlung vieler magischer Momente, vieler unterschiedlicher Menschen und inspirieren so vielleicht auch noch andere nach den zauberhaften Momenten in ihrem Leben Ausschau zu halten. Wozu? Damit wir uns wieder erinnern, wie magisch wir sind. Damit wir wieder Möglichkeiten für uns erkennen und das Wunder des Lebens feiern. Weil wir oft kämpfen und hadern, obwohl jeden Tag etwas Schönes auf uns wartet.

Und was waren meine magischen Momente der letzten Tage?

Am 06. Juni 2018: Wollte ich mit meinen Kindern nachmittags zu unserem Haus im Grünen fahren. Den Schlüssel hatte der Papa meiner Kinder (von dem ich getrennt lebe, mir jedoch das Häuschen teile) bei sich „oben auf dem Esstisch“. Wir hatten es eilig, denn zu unserer kleinen grünen Oase kommen wir nur mit einer Fähre. Diese nicht zu verpassen, ist jedes Mal etwas brenzlig und setzt uns alle unter Zeitdruck. Und was soll ich sagen: der Schlüssel lag nicht am verabredeten Ort. Wir hätten noch ewig suchen können, wäre nicht in diesem Moment die neue Partnerin des Vaters meiner Kinder erschienen. Zufällig. Um ihr Fahrrad zu holen. Und sie so: „Nö, der Schlüssel liegt unten, unter dem Tisch, in einem Korb.“ Ja, klar. Hätten wie nie! mals! gefunden! Haben wir aber doch. Und die Fähre auch erwischt. Alles lieft wie geschmiert, weil zur richtigen Zeit, alle Informationen ganz geschmeidig ineinanderflossen. Et violá! Magisch!

Am 07. Juni 2018: War ich mir nicht sicher, ob ich mir mit diesem kleinen „Magie-Projekt“ nicht selbst ein Bein stelle. Jeden Tag etwas Magisches? Echt jetzt? Kann das sein? Ich war kurz skeptisch. Dann dachte ich: Ich weiß doch, dass es so ist. Hey, ich kommuniziere mit Verstorbenen, mit Steinen und Bäumen, der Wind ist mein bester Freund und Geheimnisträger, die Körper sprechen zu mir, die Seelen auch … also wird sich wohl noch so ein bisschen Magie in meinem Tag finden lassen. Das sagt ich ihm dann auch, dem Tag: „Zeige mir wie magisch ich sein kann.“  Keine zehn Minuten später kam meine Tochter angehüpft und trällerte vor sich hin „Du bist so magisch, so magisch, so magisch!“. Tja, genau! Und Du bist es auch!!!

Am 08. Juni 2018: Bin ich etwas wehmütig in den Tag gestartet. Also habe ich mich hingesetzt und meditiert. Mir angeschaut, wo kommt es her? Wo in meinem Körper fühle ich die Wehmut? Wozu dient sie mir? Und nach und nach konnte ich klarer sehen und wusste was zu tun ist. Ein Punkt war zu Schreiben. Ich wollte den Tag nutzen, um zu schreiben. Noch in der Meditation dachte ich „Schreiben ist meine große Liebe.“ Und in dem Moment flossen mir die Tränen. Was einerseits half die Wehmut auszuschwemmen und mir darüber hinaus Klarheit schenkte: Schreiben war mein erste große Liebe. Seit ich denken kann schreibe ich. Selbst als ich noch nicht schreiben konnte, habe ich Buchstaben aus Büchern abgemalt. Doch später in der Schule bekam ich für meine Aufsätze in Ausdruck und Inhalt eine 1, Rechtschreibung/Grammatik immer eine 4 oder 5. Immer. Das war frustrierend und hat mich geprägt. Nicht ohne Grund führten mich meine ersten beruflichen Schritte zum Fernsehen. Hier konnte ich texten, ohne das jemand mein geschriebenes Worte sah. All das wurde mir an diesem Morgen in den wenigen Sekunden tiefer Mediation bewusst. Und ich konnte verstehen und vor allem loslassen, was sich so tief in mir eingeprägt hatte. Ich liebe es zu schreiben! Und doch stand ich mir selbst immer etwas im Weg. Danke liebes Leben! Ich habe verstanden.  Du hoffentlich auch! Lass Dich von niemandem kleinreden. Erforsche neugierig wozu Du hier bist. Finde Deinen eigenen Weg es in die Tat umzusetzen. Ein Mensch ist erst dann wirklich gescheitert, wenn er sich selbst aufgibt. Glaub an Dich. Ganz fest. #youaremagicaltoo

Am 09. Juni 2018: Begann mein magischer Moment bereits am Abend zu vor. Ich telefonierte mit meinem Partner für die „Werde die Frau deines Lebens“-Retreats und wir waren uns wieder einmal einig, dass es Teil unserer Vision ist, einen Ort zu erschaffen, wo andere Menschen offene Herzen und Ohren, liebevolle Gespräche, heilende Hände, bestärkende SOULutions und volle Teller finden. Möge es gelingen! Sascha meinte, es fehle noch an Geld. Daraufhin ich: „Das wird! Easy! Geld ist so leicht ins Leben zu ziehen wie atmen.“ Sicherheitshalber, hab ich dann im Bett trotzdem noch etwas Geld eingeatmet und siehe da: Am Morgen darauf erhielt ich eine unerwartete Einzahlung von VG Wort. Für das Haus reicht es noch nicht, aber das wird. Ich glaube fest daran. Und so war DAS mein magischer Moment für den Tag. Und Deiner?

Hör nicht auf an die Magie des Lebens zu glauben. Übe hinzuschauen und teile Deine Geschichte(n) mit anderen Menschen. So kann es gelingen, Schritt für Schritt eine neue Realität zu erschaffen und den Zauber, die Magie aus den Filmen und Büchern selbst zu erleben.

Sei realitisch und erwarte Wunder!

You are magical, too!

Alles Liebe, Tina

 

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