Alle Artikel mit dem Schlagwort: Mindful

Fortschritt, Auftritt, Freundensprünge

Zeig mir deine Füße und ich sage dir, wie du im Leben stehst. Kann das sein? Ich finde schon, denn die Naturgesetze zeigen uns immer wieder: Wie im Großen, so im Kleinen. Wie oben, so unten. Wie innen, so außen. Auch unsere Sprache, berichtet von FortSCHRITT, verSTEHEN und FreudenSPRÜNGEN. So spiegeln unsere Füße, auf der körperlichen Ebene in vielerlei Hinsicht, wie uns das Leben gelingt, wo der Schuh drückt, wir uns aufreiben, Anstoß nehmen oder einschneidende Erfahrungen machen. Manchmal zeigen die Füße eins zu eins, wie in den Lehrbüchern von Rita Fasel und Rüdiger Dahlke, wie Innen so Außen. Ganz simpel und klar, einfach und unaufgeregt, so dass ich mich frage, wieso das nicht in der Medizin angewandt wird? Wieso wir diese Form der Selbsterkenntnis nicht von klein auf in der Schule lernen? Wieso noch immer so sehr im Außen gefragt und geschaut und so wenig Innen geforscht wird? Obwohl Selbstoptimierung ein großer Trend und enormer Absatzmarkt ist,  schauen wir m.E. noch viel zu wenig auf uns selbst. Oder viel zu selten liebevoll, bewusst, mit …

Korn Regen … markiert die Endstufe des Frühlings

Nach dem chinesischen saisonalen Kalender erreichen wir nun die Endstufe des Frühlings, mit dem poetischen Namen „Korn Regen“ … und gehen direkt über zu: Hochsommer. Nein, Quatsch! Fühlt sich aber so an, oder? Erst lässt er eeewig auf sich warten und dann marschiert er einfach so durch. Dieser Frühling! Das besondere Merkmal der nächsten zwei Wochen ist die Erwärmung und Befeuchtung der Erde. Mit den steigenden Temperaturen vergrößert sich auch die Oberfläche der Erde. Wie bei einem Kuchen im Ofen. Da kannst Du sehr gut sehen, wie sich durch die Hitze der Teig ausdehnt und eine dünne, warme Kruste entsteht. So geht’s der Erde auch gerade. Auch die Oberflächentemperatur der Ozeane steigt an und Wasser beginnt zu verdunsten. All das ist wichtig, um den Boden für die Saat, den Anbau und das Wachstum vorzubereiten. „Boden“ steht in vielerlei Hinsicht für Stabilität und Selbstvertrauen. Stell Dir vor, wie es sich anfühlen würde auf Treibsand zu stehen. Vermutlich nach Unsicherheit, Angst und Hoffnungslosigkeit. Fester Boden schenkt Dir dagegen Selbstvertrauen und Stabilität. Wenn Du Deine Vision, die Du …

5 Dinge, die ich von Rückenschmerzen gelernt habe

Ich glaube nicht, dass ein Trainer/Coach alles selbst durchleiden muss, um mitzufühlen und ein guter Lehrer zu sein. Sechs Wochen Rückenschmerzen waren jedoch ein extrem wichtiges Learning für mich – als Mensch, aber auch als Trainerin. Die Schmerzen kamen mit Tag 1 der Sommerferien, hockten unter dem Schulterblatt und strahlten dann den Rücken hoch und runter bis in den rechten Arm, rüttelten hartnäckig an meinem Trainer-Ego und verzogen sich langsam und leise mit dem Ende der Sommerferien. Was ich von diesem Rückenschmerz gelernt habe?: 1) Nichts ist so schlimm, dass es nicht für irgendetwas gut ist. Fast noch schlimmer als der Schmerz selber, war die Tatsache, dass es mein Rückenschmerz war. Wie konnte das passieren? Wie konnte es mir passieren? Müsste ich nicht superfit und superstark sein? War ich. Und trotzdem war ich nun gezwungen wieder klassische Rückengymnastik zu üben und musste feststellen: Übungen die ich als „easy peasy“ eingestuft hatte und nur hier und da trainierte, hatten es wirklich in sich. In die Rolle einer Schmerzpatientin geschubbst, konnte ich so viele Übungen völlig neu …