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So bringst du deinen Alltag in Bewegung

Die meisten Menschen in unserer Gesellschaft leiden momentan unter Zeit- und Energiemangel. Beides macht es schwierig mit Sport zu beginnen. Gleichzeitig schenkt dir regelmäßiger Sport, die Kraft und Gelassenheit, Zufriedenheit und Gleichmut für all das, was du in deinem Leben erreichen willst. Wenn du dir Listen anschaust, mit Dingen die erfolgreiche Menschen alle machen, findest du immer wieder zwei Punkte: Sport+Meditation. Macher machen eben und verschwenden keine kostbare Zeit mit „wenn&aber“.

Nachdem ich letzte Woche bereits einige Tipps benannt habe, wie auch du mehr ins „machen“ kommen kannst, geht es in diesem Beitrag gezielt um das Thema Bewegung. Bewegung im Alltag. Ein Alltag in Bewegung.

Ich kann es nicht oft genug sagen:

  • Du musst es wollen.
  • Du musst es dir wert sein.
  • In Möglichkeiten denken …

Und dann:

1) Dürfen statt müssen

Jaja, ich weiß. Ich hab selbst gerade mit „müssen“ aufgeschlagen, doch meist beginnt der Kampf mit dem Schweinehund mit „müssen“. Streich es. Du musst gar nichts. Auch keinen Sport machen. Es ist dein Leben. Deine Entscheidung. Du darfst einrosten und verfetten. Na und?! Dann ist das eben so. Willst du nicht so leben, dann darfst du dein Leben jederzeit aktiver gestalten. Du darfst. Müssen, musst du gar nichts. Sterben wirst du so oder so. Welche Qualität dein Leben bis dahin hat, entscheidest du. Vital, attraktiv, beweglich, stark und freudvoll? Deine Entscheidung.

2) Gelegenheiten beim Schopf packen

„Mach ich später. Dann. In Ruhe. Heute Abend … mach ich 60 Minuten Sport.“ Jaja, genau! Also nachdem die Kinder im Bett sind, der Wäscheberg weggeräumt ist, die Spülmaschine ausgeräumt, das Telefonat erledigt und nur nochmal kurz bei FB nachgeschaut wurde … Dann ist es vermutlich schon wieder so spät, dass du müde ins Bett fällst. Irgendwas ist immer. Wenn du wirklich Sport machen möchtest, musst du dir die Zeit dafür aktiv nehmen. Sonst wird das nix. Zeit finden? Ich weiß nicht. Wer suchet der findet. Vielleicht. „Zeit nehmen“ ist aktiver. Gelenheiten schappen, so wie sie kommen. Am besten jetzt. Sofort. Planke? 60s? Und dann noch 20 Kniebeuge? …und wer weiß was dir dann noch so Schönes einfällt.

3) Mit Musi geht’s leichter

Musik motiviert, steigert die Stimmung und lässt uns ganz automatisch die Hüfte schwingen. Das ist doch schon mal ein guter Anfang. Finde am Besten etwas ohne Text und was du gut immer wieder und wieder hören kannst. Spielt diese Musik bei jedem Training, wird irgendwann dein Unterbewusstsein mittrainieren und dein ganzes System in Sportmodus schalten, da hast du noch nicht mal die Leggings angezogen.

4) Beginne mit deiner Lieblingsübung

… oder der Körperregion mit dem größten Defizit. Geht danach wirklich nichts mehr, dann ist das so. Ansonsten, folgt einer Übung die Nächste und Nächste und hopplahopp bist du im feinsten Workoutprogramm

5) Spaßfaktor nutzen

Was macht dir Spaß? Welche Bewegungsart fühlt sich nach Freude und weniger nach „müssen“ an? Spazierengehen? Tischtennis? Laufen? Ballsport? Radfahren? Mannschaftschallenges? Bewegung darf Spaß machen. Bewegung darf im Alltag stattfinden. Geh mit dem Spaß und der Sport wird keine Hürde mehr sein.

6) Hilfe holen

Wenn du es allein wirklich nicht schaffst, dann hol dir Hilfe, am besten vom Profi. Gern mich ;-D Manchmal hilft eine Anamnese und der Schubs in die richtige Richtung, damit es danach allein oder mit der besten Freundin, den Kollegen, dem Freund weitergehen kann.

7) Hol dir den Sport nach Hause

Wenn du es nicht zum Sport schaffst, gibt es inzwischen genug Möglichkeiten, um jederzeit zu Hause zu trainieren: Bücher, Onlinekurse, Apps, YouToube-Videos. Drei Fitness-Bücher habe ich zur Zeit auf dem Markt. Das Vierte ist gerade im Entstehen. Mit der rtv media group habe ich eine Fitness App entwickelt, die dir ebenfalls helfen kann Bewegung in deinen Alltag zu bringen. „Aktiv hier“, der Name ist Programm – immer und überall trainieren. draüber hinaus gibt es so viele andere tolle Trainer, Lehrer und Angebote, auf den verschiedensten Kanälen … bleib neugierig, nimm dir Zeit und probier aus, was für dich gut funktioniert.

Widme dich dir und dein Körper. Lerne zu verstehen und nimm dir die Zeit reifen zu lassen. Wir jagen den Fitnesstrends hinterher, als gebe es einen Preis dafür, verlieren schnell die Lust und brauchen den nächsten Trend, um motiviert zu bleiben. Lass das los. Nimm dir Zeit für dich. In anderen Kulturen widmen sich die Menschen einer Bewegungskunst und streben danach sie zu verstehen, zu perfektionieren, ihren eigenen Stil zu finden und reifen zu lassen. Im Yoga sehen wir das zum Beispiel sehr gut. Es gibt sooo viele verschiedene Yogaschulen, Yogastile, Yogalehrer, doch wer lässt sich tatsächlich auf ein Lehrer-Schüler Verhältnis ein? Über Jahre? Nur wenige. Hinterfrage: Renne ich gerade wieder davon? Oder habe ich hier wirklich genug gelernt und wird es Zeit weiterzugehen? Möglich ist alles.

Denke in Möglichkeiten. Bleib bei dir. Gib nicht auf und nimm dich wichtig.

Es darf dir gut gehen, also sorge auch dafür – zum Höchsten und Besten für uns alle.

Alles Liebe, Tina

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