Body, Mind, Soul
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„Miteinander reden ist besser als übereinander.“

… diesen Satz habe ich vor einigen Tagen bei Jürgen Todenhöfer gelesen und dachte: „Ja, genau!“ Was sich auf so viele gesellschaftliche Ebenen und zwischenmenschliche Themen übertragen lässt, gilt auch für uns selbst und den Körper: Mit ihm reden, ist besser als über ihn.

Ich wage sogar die wilde These: Würden wir uns selbst besser kennen, wären wir auch im Miteinander wesentlich milder. Wären wir bewusst und liebevoll mit uns selbst, wären wir das auch mit anderen und würden vielleicht sogar noch wahr-nehmen, wie gut es uns eigentlich geht.

Doch what happens if you squeeze an orange? Es kommt heraus, was drinnen ist. Bei einer Orange Orangensaft und bei den Menschen? Was kommt raus unter Druck? Es zeigt sich, wie es in diesem Moment in ihnen aussieht, wie sie sich fühlen und leider fühlen sich viele Menschen im Mangel. Sie ringen ums Überleben und das kann aus den Menschen Bestien machen. Das sehen wir gerade. Im Fernsehen, auf der Straße, im Supermarkt. Auch an uns selbst. Also ich auf jeden Fall. Auch ich werde noch wütend, zornig und laut, wenn ich gequetscht werde, bestimmt Punkte „gedrückt“ werden. Es ist ein Üben. Gern zusammen. Jeden Tag ein bisschen.

Darum reibe ich mich auch etwas an #bodypositivity. Es ist ein Anfang und geht schon enorm in die richtige Richtung, hört sich für mich jedoch oft nicht nach üben, nach verstehen und verinnerlichen wollen, sondern noch nach schönreden an. Das, was die meisten Frauen an ihrem Körper bemäkeln, hat Gründe. Oftmals sehr tiefe, sehr alte. Ich glaube nicht, dass sie sich so leicht wegreden lassen und zu akzeptieren sind. Vor allem nicht, wenn diese Gründe mit tief verwurzelten Gefühlen einhergehen – sich kacke zu finden, sich allein zu fühlen, in sich selbst und im Leben nicht anzukommen.

Die letzten Monate hab ich mich gefragt: Was für ein Beitrag kann ich sein? Was habe ich „noch“ zu geben? Es ist alles gesagt. Seit Jahrzenten schon! Es gibt so viele Coaches, Trainer und Lehrer. So viele Webinare, Seminare, Kurse, Workshops, Coachings und Input. Es müsste uns spitze gehen. Allen. Täglich. Was ist los? Darauf gibt es so viele Antworten wie es Menschen gibt.

Und nun? Was habe ich noch zu geben? Ich spreche Körper. Fließend.

Für alle die verstehen wollen: Let‘s talk body!

Mehr denn je, finde ich, dass wir ein neues Körperbewusstsein brauchen, dass wir wissen sollten, wie wir gemeint sind, wie unser Körper gestrickt ist und was uns all das über unser Leben verrät. Wir sind so machtvoll und nutzen nur einen Bruchteil davon. Das darf sich gern ändern. In Dir, in mir, in uns allen, der Politik, der Wirtschaft, dem Bilungs- und Gesundheitssystem, den Medien. Möge es gelingen.

Wenn es Themen gibt, die Dich bewegen, dann lass mich das gern wissen. Wenn es Möglichkeiten gibt, Gaben und Talente, Ideen … was immer (D)ein Beitrag sein kann, diesen Weg zu gestalten: Lass es mich gern wissen. Lasst uns einander die Hände reichen. Lasst uns miteinander reden.

Miteinander ist besser. ;-D

Was noch?

Zu meinem Buch „Werde die Frau deines Lebens“ gibt es Ende Oktober einen Online Kongress. Die Idee hatte Anja, eine Leserin und inzwischen gute Bekannte von mir, die mit ihrer Familie gerade eine Weltreise macht und eine große Inspiration für mich ist. Einfach mal machen. Das hat Spaß gemacht und war eine völlig neue Erfahrung für mich. Wir haben mit ganz tollen Expertinnen gesprochen, die vielleicht auch für Dich oder Freund*innen, Verwandte, Bekannte, Kolleg*innen ein Beitrag sein können. Schau es Dir gern an. Fühl selbst.

Wenn Du Dich für den Kongress anmeldest, bekommst Du gratis Zugang zu den Interviews. Manche sind etwas wackelig, aber alle mit Freude.

Bis zum nächsten Newsletter: Genieße die Schönheit des Herbstes. Mit allen Sinnen. Lass uns üben, Frieden in die Welt zu tragen – im Kleinen wie im Großen. Auf’s Höchste und Beste.

Alles Liebe, Tina

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