Body, Mind, Soul
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Fortschritt, Auftritt, Freundensprünge

Zeig mir deine Füße und ich sage dir, wie du im Leben stehst. Kann das sein? Ich finde schon, denn die Naturgesetze zeigen uns immer wieder: Wie im Großen, so im Kleinen. Wie oben, so unten. Wie innen, so außen.

Auch unsere Sprache, berichtet von FortSCHRITT, verSTEHEN und FreudenSPRÜNGEN. So spiegeln unsere Füße, auf der körperlichen Ebene in vielerlei Hinsicht, wie uns das Leben gelingt, wo der Schuh drückt, wir uns aufreiben, Anstoß nehmen oder einschneidende Erfahrungen machen. Manchmal zeigen die Füße eins zu eins, wie in den Lehrbüchern von Rita Fasel und Rüdiger Dahlke, wie Innen so Außen. Ganz simpel und klar, einfach und unaufgeregt, so dass ich mich frage, wieso das nicht in der Medizin angewandt wird? Wieso wir diese Form der Selbsterkenntnis nicht von klein auf in der Schule lernen? Wieso noch immer so sehr im Außen gefragt und geschaut und so wenig Innen geforscht wird?

Obwohl Selbstoptimierung ein großer Trend und enormer Absatzmarkt ist,  schauen wir m.E. noch viel zu wenig auf uns selbst. Oder viel zu selten liebevoll, bewusst, mit der Absicht wirklich verstehen zu wollen. Erkennen zu wollen. Mutig das Leben anzupacken und mit all unseren Gaben und Talenten zu genießen. So viel Druck, so viel Müssen, so viele Ziele und Geschwindigkeit, Einseitigkeit und so wenig Raum für den ganzen Menschen. Das ist den Körpern anzusehen – von Kopf bis Fuß.

Neulich traf ich eine Freundin mit einer blutigen Scharte am Hals. Erschrocken fragte ich sie was passiert sei, worauf sie ziemlich cool abwinkte und erklärte: „Andere machen Sport, ich räubere rum und erfahre meinen Körper eben auf diese Weise.“ Ziemlich klug. Denn die Seele will fühlen – den Körper, das Leben, das Menschsein. Unbedingt. Wie wir Gefühle kreieren, das entscheidet jede(r) für sich. Ist das gut? Ist das schlecht? Entscheidet auch jede(r) für sich. Es ist. Der Körper spiegelt zurück, was dem Individuum noch nicht so bewusst, sprich klar ist. Richtig oder falsch, bewertet maximal der Verstand, spielt jedoch auch hierbei keine Rolle, nur der Erkenntnisgewinn.

Jedes Erlebnis schenkt uns ein Gefühl und zwar jedem und jeder ihr/sein eigenes. Egal ob du einen Marathon läufst, oder dich noch einmal im Bett umdrehst, beides weckt Emotionen in dir. Macht dir den Moment bewusst. Ringt dir Entscheidungen ab. Mit dem Gefühl kommt eine Erfahrung und mit der Erfahrung die Erkenntnis, ob du so leben möchtest, ob das genau so genau richtig für dich ist bzw. sich für dich, jetzt, hier richtig anfühlt.

„Der Mensch braucht für jede Erfahrung und für jeden Bewusstseinsschritt

den Weg über die Leiblichkeit“ (Dethlefsen/Dahlke – „Krankheit als Weg“)

Jedes Lernen, findet also über den Körper statt. Ein Glück ist er ein wirklich guter Kumpel und macht es uns ganz leicht zu lernen und zu verstehen, zeigt geduldig und deutlich, was wir erkennen sollen – im Körper und schließlich auch im Leben.

Diese Woche widme ich mich in meinen #mindfulmoments, jeden Morgen 6:45 Uhr auf Instagram den Füßen. Heute hat die Technik gestreikt und das Livevideo konnte leider nicht geteilt werden. Aber sicher morgen wieder. Und dann fühl dich gern eingeladen gemeinsam mit mir und doch für dich zu schauen, was dir die Füße über deinen Fortschritt verraten, wo du unter Druck stehst, dich verbiegst, festkrallst oder in der Luft hängst, noch Verbindung fehlt, wie dein Auftritt ist und ob du den Bogen raus hast.

Nur kurz. 5 min Bewusstsein, als achtsamen Start in den Tag. …oder wann immer dir danach ist, denn das Live Video bleibt 24h online.

Schau liebevoll auf dich! Es ist wie es ist. Aber ich finde: Es ist Zeit für ein neues Körperbewusstsein! Höchste Zeit!

Alles Liebe, Tina

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