Monate: Juni 2017

5 Dinge, die ich von Rückenschmerzen gelernt habe

Ich glaube nicht, dass ein Trainer/Coach alles selbst durchleiden muss, um mitzufühlen und ein guter Lehrer zu sein. Sechs Wochen Rückenschmerzen waren jedoch ein extrem wichtiges Learning für mich – als Mensch, aber auch als Trainerin. Die Schmerzen kamen mit Tag 1 der Sommerferien, hockten unter dem Schulterblatt und strahlten dann den Rücken hoch und runter bis in den rechten Arm, rüttelten hartnäckig an meinem Trainer-Ego und verzogen sich langsam und leise mit dem Ende der Sommerferien. Was ich von diesem Rückenschmerz gelernt habe?: 1) Nichts ist so schlimm, dass es nicht für irgendetwas gut ist. Fast noch schlimmer als der Schmerz selber, war die Tatsache, dass es mein Rückenschmerz war. Wie konnte das passieren? Wie konnte es mir passieren? Müsste ich nicht superfit und superstark sein? War ich. Und trotzdem war ich nun gezwungen wieder klassische Rückengymnastik zu üben und musste feststellen: Übungen die ich als „easy peasy“ eingestuft hatte und nur hier und da trainierte, hatten es wirklich in sich. In die Rolle einer Schmerzpatientin geschubbst, konnte ich so viele Übungen völlig neu …

Fitness-Minis auf YouTube: Kniebeuge in der Küche

Es gab Zeiten da war das Leben der Menschen so bewegt, dass sie wohl kaum unseren heutigen Lebensstil verstanden hätten. „Zum Sport? Ins Fitnessstudio? Wozu? Ich war doch den ganzen Tag auf den Beinen.“ Doch wer ist das heutzutage noch? Für einen gesunden Lebensstil werden 10.000 Schritte pro Tag empfohlen. Nur wenige Menschen schaffen das. Und so gibt es die verrücktesten Fitnesstrends, um die Menschen aus ihrem Bürostuhl, von der Couch und aus der Wohnung zu locken. Bewegung ist gesund und so ist für jeden etwas dabei. Theoretisch. Denn Praktisch sind viele dieser Trends gewinnbringende Geschäftsmodelle, die etwas so simples wie Bewegung unnötig verkomplizieren. Wenn es dir Spaß macht, sich gut und richtig für dich anfühlt … dann nutze diese Angebote. Lass dich inspirieren und bewegen. Wenn dir das jedoch alles zu kompliziert ist, du noch nicht das Richtige für dich gefunden hast oder einfach nur etwas Bewegung in deinem Alltag möchtest, dann habe ich ein kleines Fittnesshäppchen für dich: Kniebeuge. So einfach, so gut. Damit trainierst du die großen Muskelgruppen, von Bein und Po. …

5 Dinge auf die ich achte, wenn ich nur für mich trainiere

Grundsätzlich trainiere ich wo ich gehe und stehe und lebe das Prinzip meiner „Fitness-Minis“ mit Leib und Seele. Ich bin selbständig, habe zwei Schulkinder, eine erfüllende Liebesbeziehung, unfassbar liebenswerte Freunde und Freude an so vielem was das Leben bunt und fröhlich macht. Da bleibt keine Zeit für 60 Minuten Workouts, es sei denn ich nehme sie mir. Doch wozu, wenn mein Tag schon so bewegt war? Wenn ich trainiere, dann um in meine Mitte zu kommen oder in meiner Mitte zu bleiben. Das ist an manchen Tagen wild, kraftvoll und schweißtreibend und an anderen nur etwas schrauben und nachjustieren. Doch für nichts anderes als Balance, Gesundheit, Selbstliebe nutze ich Sport. Waschbrettbauch? Modelmaße? Is mir Schnuppe! Ich kann verstehen, das Menschen nach aktuellen Fitness-Idealen streben, aber mir persönlich ist meine Energie, Vitalität und Gesundheit wichtiger. Daher trainiere ich fokussiert und reduziert und mache vermutlich viiiel weniger als du denkst. … doch die folgenden fünf Tipps beachte ich immer: 1) Intention setzen Bevor ich überhaupt meine Matte ausrolle oder einen Muskel in Bewegung bringe, frage ich mich …

Fitness-Minis auf YouTube: Kraft für den oberen Rücken

Viele Menschen gehen krumm, weil sie die Last des Tages erdrückt. Sie tragen auf ihren Schultern be-last-ende Themen aus Beruf oder Familie, obwohl sie die Kraft dafür gar nicht haben. Sie machen sich krumm, wortwörtlich, im Job, für die Familie, für Freunde, für Annerkennung, Erfolg, … Wenn es dir auch so geht, könntest du dich fragen, wozu du dich krumm machst. Wozu dient es Dir? Was davon muss wirklich ge-schulter-t werden? Von dir getragen werden? Was hast du dir vielleicht sogar selbst aufgeschultert? Genommen? Was könntest du vielleicht längst losslassen? Müsstest Du? … von den Schultern abstreifen? Was davon könnte vielleicht auch delegiert werden? Das ist die seelische Ebene. Welche Themen drücken dich runter, machen deinen Rücken krumm. Auf der körperlichen Ebene hilfst du deinem Körper, indem du diese Dysbalance ausgleichst. Zum Beispiel durch einen starken Beckenboden, der dir Sicherheit schenkt, Kraft und innere Aufrichtung. Eine Stärke, aus der du dich traust auch einmal „nein“ zu sagen. Für dich einzustehen. Größe zu zeigen. Aufrecht zu bleiben. Bei dir. Ebenfalls hilfreich ist das Training für die …

5 Tipps für mehr Energie

„Was kann ich denn machen? Ich fühl mich so müde und schlapp.“ Diese Frage hörte ich letztes Jahr innerhalb kürzester Zeit auffällig oft. Es war ein anstrengendes Jahr. Für viele von uns. Und so dachte ich damals: „Gute Frage! Ich sag dir Bescheid sobald ich es weiß.“, denn mir ging es selbst nicht besser. Innerhalb von zehn Tagen hatte ich sechs Migräneanfälle. Das hatte ich schon seit sehr vielen Jahren nicht mehr erlebt und eigentlich auch mit der Migräne abgeschossen. Nun war sie wieder da, doch was wollte sie mir sagen? „Du brauchst dringend Ruhe … und anders bekomme ich dich ja nicht ausgebremst.“, lautete die Antwort meines Körpers. Ja, da war was dran. So lange es läuft, läuft es und wir gehen weiter und weiter. Oder? Kennst du sicherlich auch. Also hab ich genauer hingeschaut und besser auf mich aufgepasst. Mit dem Ergebnis: Was immer mir Kraft schenkt, Freude und frische Energie, mach in nun täglich. Täglich neu aufladen. Es reicht nicht nur mal hier und da und ab und zu. Dafür ist unser …

Meditation: BewusstSEIN

Momentan steht für viele von uns ein Neubeginn an. Einge gehen damit pragmatisch um, packen ihre „Sachen“ zusammen und machen sich auf den Weg. Andere hadern und sind hin und hergerissen zwischen dem was war und dem was kommen wird. Und wieder andere stecken sich die Finger in die Ohren und halten am Alten fest, wollen nicht weiter und gehen auch nicht freiwillig. Turbulente Zeiten. Wo stehst Du? Wie bist Du aufgestellt? Wie fühlt sich Dein Leben gerade an? Wohin möchtest Du gehen? Mit wem? Was ist Zeit loszulassen? …oder wen? Diese geführte Meditation wird Dir helfen, Deinen Bewusstseinszustand zu verändern, zur Ruhe zu kommen und so einen Raum zu öffnen, wo Du Dir selbst bewusst sein kannst. Was immer Dich bewegt, wo auch immer der Schuh drückt, nutze diese Meditation für Deine Fragen und bleib wach und präsent für die Antworten die sich zeigen. Voller Weisheit und Liebe. Vielleicht schon direkt während der Meditation oder auch später, wann immer die Zeit reif dafür ist. Eine sehr kraftvolle Methode, um nach innen zu lauschen. Auch …

Meditation: bodyScan

Jeden Freitag werde ich nun ein neues Video auf meinem YouTube-Kanal für Dich hochladen. Heute den „BodyScan“. Das hört sich vielleicht sehr technisch an, ist aber nichts anderes als Autogenes Training. Eine geführte Meditation, um einmal den ganzen Körper bewusst zu erfahren – vom kleinen Zeh bis zur Nasenspitze. Auch bekannt als Yoga Nidra. Dies ist tatsächlich eine meiner liebsten Entspannungsübungen. Gerade als Trainerin und Coach, läuft das Frl. Schlauschlau in mir Gefahr zu sehr bei „den anderen“ zu sein und sich selbst dabei zu vernachlässigen, Signale zu überhören. Wenn ich also herausfinden möchte, wie es meinem Körper geht, nutze ich sehr gern diese geführte Meditation. Manchmal zwickts im Knie, der Nacken ist hart oder mein Kopf brummt … dann lege ich mich hin, reise durch meinen Körper und lausche nach innen. Übrigens auch meine Nummer 1, wenn ich meine Tage habe. Die ersten zwei bis drei Tage, schaue ich immer, dass ich mich möglichst oft zurückziehen kann. Nehme etwas Druck raus. Gönne mir eine ordentlich Portion metime. Entspanne. Meditiere. Frage in diese Stille: Was  …